zeit.geschichte am Samstag

Naziverbrechern auf der Spur - Jagd auf Adolf Eichmann

Die Dokumentation zeigt die Gefangennahme Adolf Eichmanns durch Agenten des israelischen Geheimdienstes in Argentinien, den Prozess in Jerusalem und seine Verurteilung.

zeit.geschichte: Naziverbrechern auf der Spur - Jagd auf Adolf Eichmann

Doku-Reihe, KAN 2009

zeit.geschichte: Eichmann vor Gericht

Samstag, 13.5.2017, 21.10 Uhr
Wh. So 02.10 und 23.40 Uhr

Adolf Eichmann (1906-1962) war der führende Kopf hinter Hitlers so genannter Endlösung. Er organisierte den Transport und die Inhaftierung von sechs Millionen Juden in die Konzentrationslager.

Naziverbrechern auf der Spur - Jagd auf Adolf Eichmann

ORF/ZDF/Popperfoto/Getty Images

Adolf Eichmann bei seinem täglichen Hof-Spaziergang im Gefängnis von Teggart, nahe Nazareth, April 1961.

Ende des Krieges verschwand Eichmann spurlos. In Argentinien glaubte er sich sicher, doch der israelische Geheimdienst Mossad war ihm auf der Spur. In einer riskanten Aktion entführten Agenten ihn 1960 nach Israel, wo er nach einem zwei Jahre dauernden Prozess für seine Verbrechen zum Tode verurteilt wurde.

Naziverbrechern auf der Spur - Jagd auf Adolf Eichmann

ORF/ZDF/Zvi Aharoni

Adolf Eichmanns Haus in Buenos Aires, aufgenommen von Mossad-Agenten während seiner Überwachung.

Naziverbrechern auf der Spur - Jagd auf Adolf Eichmann

ORF/ZDF/Zvi Aharoni

Das Mossad-Team, dass Adolf Eichmann erfolgreich nach Israel zu seinem Kriegsverbrecher-Prozess entführt hat.

Doku-Reihe, KAN 2009


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Varian Fry - Der Retter von Marseille

    Er hatte weder die Ausbildung noch das Profil eines Geheimagenten. Aber Varian Fry lernte schnell. Und seine Mission wurde zur persönlichen Herausforderung: er ist entschlossen, so viele Menschen wie nur möglich vor den Nazis zu retten. Künstler wie Marc Chagall, Franz Werfel oder Max Ophüls verdanken ihm ihr Leben.

  • Stille Helden - Zivilcourage im Zweiten Weltkrieg

    Über Widerstand im ländlichen Raum wurde bis dato wenig berichtet. Diese Dokumentation erzählt von vier Menschen, die ihr Leben riskierten um andere zu retten: Anna Strasser, Anna Rohrhofer, Franz Lederer und Anton Posch.

  • Gerechte unter den Völkern: Ella Lingens

    Weil sie jüdische Familien versteckt, deportieren die Nazis Ella Lingens ins KZ Ausschwitz. Dort rettet sie als Ärztin unzähligen Inhaftierten das Leben.

  • Arisierung: Der große Raubzug | Die verlorenen Jahre

    Mit dem Anschluss Österreichs an Deutschland 1938 wurde die jüdische Kultur in Wien ausgelöscht. Bis dahin war sie fixer Bestandteil - Wissenschaft, Kunst und Wirtschaft waren - besonders in der Zeit der Jahrhundertwende - von den Wiener Juden geprägt.