ORF III Gesprächsreihe

André Hellers Menschenkinder

André Heller überlässt faszinierenden Persönlichkeiten den Platz vor der Kamera. Die Reihe wird in unregelmäßigen Abständen im Hauptabend ausgestrahlt.

Andre Hellers Menschenkinder

ORF/Dorfilm

André Heller

Eine Reihe, die die epische Breite und die leisen Töne nicht scheut: Der österreichische Universalkünstler und Allrounder André Heller präsentiert in ORF III die einprägsame Gesprächsreihe „André Hellers Menschenkinder“ mit Zeitzeugen, Prominenten, vor allem aber interessanten Persönlichkeiten. In einer ersten Staffel geben sechs Gesprächspartner einen tiefen Einblick in ihr privates Leben und ihre Gedankenwelt.

André Heller über seine Reihe „Menschenkinder“:

„Ich bin seit jeher leidenschaftlicher Zuhörer von guten Erzählern. So habe ich bekannte, aber auch relativ unbekannte Frauen und Männer mit ungewöhnlichem Schicksal eingeladen, mir vor einer diskreten Kamera von ihren Erfahrungen, Irrtümern, wesentlichen Einflüssen, Glücksmomenten und Nöten zu berichten. Daraus habe ich Monologe montiert, die intime Einblicke in die Versuche unterschiedlichster Charaktere und Begabungen bieten, ihr Leben in der Polarität dieses merkwürdigen Sterns würdig zu meistern.

Über alle Protagonisten gab es bisher noch keine Filme, in denen sie ihre Entwicklung selbst schilderten. In den Fällen von Oscar Bronner oder Alfred Gusenbauer schienen mir diese Aufzeichnungen schon aus historischen Gründen, wegen ihrer Bedeutung für Österreich, eine Notwendigkeit, in den anderen Fällen (Prof. Stiefels umfassendes Wissen über den Spekulanten Camillo Castiglioni, der sogenannten Jahrhundertköchin Johanna Maier, Erich Rietenauers Jahre im Hause Mahler-Werfel sowie der legendären Hebamme Erika Pichler), weil es sträflich wäre, das einzigartige ihrer Erfahrungen nicht an andere weiterzugeben.

Diese minimalistischen Low-Budget Dokumente, die sich jeweils ganz auf eine einzige Person konzentrieren, der man beim Denken, Erinnern, Reflektieren, zuhören und zuschauen kann, empfinde ich als Inspiration und Freude.

Dem Programmdirektor von ORF III, Peter Schöber, sowie dem ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz bin ich dankbar, dass sie dieses Projekt, das fortgesetzt werden soll, ermöglichen.“

Ausstrahlungen:

Unregelmäßig in ORF III Kultur und Information.
Programm /-vorschau tv.orf.at


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • André Hellers Menschenkinder: Hannes Androsch

    Er war einst der Kronprinz von Bundeskanzler Bruno Kreisky, fiel dann aus dessen Gunst und ist heute einer der prägenden Industriellen dieses Landes: Hannes Androsch erzählt, wie ihn der Bruch mit Kreisky getroffen hat und wo er die Fehler der heutigen Regierung sieht.

  • André Hellers Menschenkinder: Sophie Freud

    "... wenn sie mir eine Wahl geben zwischen genug Sex und genug Geld, dann nehm ich das Geld" sagt die Enkelin von Siegmund Freud, Sophie Freud. Sie ist die einzige aus der Freud-Familie, die offene Kritik am Werk ihres Großvaters geübt hat.

  • André Hellers Menschenkinder: Sozialmedizinerin Brigitte Kwizda-Gredler

    „Andrè Hellers Menschenkinder“ ist die einfühlsame Gesprächsreihe, in der Heller das tut, was er leidenschaftlich gerne tut: Zuhören. Diesmal erzählt Brigitte Kwizda-Gredler aus ihrem privaten und beruflichen Leben u. a. als Lehrende an der Universität Wien, Medizinsoziologin in nationalen und internationalen Gesundheitsbehörden und in der AIDS-Prävention.

  • André Hellers Menschenkinder: Helga Rabl-Stadler

    Helga Rabl-Stadler gibt hier nicht nur Auskunft über ihre erstaunliche berufliche Biographie, sondern schildert auch wie sie erst im adoleszenten Alter mit der Tatsache konfrontiert wurde, dass ihr biologischer Vater einer der berühmtesten Österreicher war.