Matthias Euba

Matthias Euba. (ORF)

Matthias Euba ist eigentlich ein "assimilierter Bayer in Wien". Geboren wurde er am 3. November 1967 in München, aufgewachsen ist er mehr oder weniger um die Ecke des berühmten deutschen Museums. Euba: "Da wird einem die Begeisterung für die Wunder der Technik, die Faszination für das Wirken der Natur ja fast schon in die Wiege gelegt. Die Neugier, wie Gesellschaft funktioniert, was sie ausmacht, und das aus wissenschaftlicher Sicht gesehen, hat mich dann in Wien in die Arme der Politikwissenschaft getrieben; gehört studiert, habe ich gefunden, und so war es denn auch."

Matthias arbeitete dann einige Zeit als wissenschaftlicher Assistent am Ludwig-Bolzmann-Institut für Wachstumsforschung. Das Interesse an der journalistischen Arbeit führte ihn 1995 in den ORF. Seine erste TV-Erfahrung sammelte er im "Backstage"-Bereich, als Redakteur, Regisseur und Autor im ORF-Kinderfernsehen.

Eine Fernsehanstalt definiert sich auch über ihr "Sound Design", über Signations und Stimmen. Die Stimme von Matthias Euba wurde ab Mitte der 1990er Jahre eine der akustischen Kennzeichen des ORF.
Matthias Euba: "Ich rede leidenschaftlich gern, mit Menschen mal ganz generell. Weil ich das aber auch richtig gelernt habe, mache ich das auch gerne vor dem Mikrofon im Tonstudio, für TV -Dokumentationen, Magazine, für Film und Videoproduktionen."
Seit 2005 ist Euba auch Sprecher der hochkarätigen ORF-Zeitgeschichte-Schwerpunkte. So hat er mit seiner Stimme unter anderem die 15-teilige Serie über den 2. Weltkrieg "veredelt".

Seit 2002 gibt es auch das Gesicht zur Stimme. Damals wechselte er in den Newsroom: als Gestalter, Sendungsplaner, Chef vom Dienst und Moderator. "Dort gab's damals neue Sendungen, erst den Newsflash, dann den ZIB Flash, dann die ZIB 20 und schließlich unsere lange Nachtsendung, die ZIB 24." Seit 2010 präsentiert er die ZIB 20 und die ZIB 24.
Im September 2012 hat Euba auch die Moderation des ORF-Wissenschaftsmagazins NEWTON übernommen. Damit ist er eigentlich wieder in jenem Bereich gelandet der ihn von Jugend an fasziniert hat: Wissenschaft und Forschung.