zeit.geschichte „1938 – Der ‚Anschluss’“

Österreich I - Die Heimsuchung Österreichs | Alltag unterm Hakenkreuz: Österreich 1938

Hugo Portischs und Sepp Riffs Dokumentation, beschäftigt sich mit dem Einmarsch der Nationalsozialisten in Österreich und den ersten Monaten ihrer Herrschaft. „Alltag unterm Hakenkreuz - Österreich 1938“ zeigt das Leben in Österreich im Nationalsozialismus.

zeit.geschichte: Österreich I: Die Heimsuchung Österreichs

Sonntag 11.03.2018, 20.15 Uhr
Wh. Mo 00.55 Uhr

Österreich I - Die Heimsuchung Österreichs

Im Morgengrauen des 12. März 1938 überschreiten deutsche Truppen die österreichische Grenze. Menschenmassen jubeln Adolf Hitler bei seinem Einzug in Wien zu, für viele scheint sich die Hoffnung auf ein besseres Leben zu erfüllen. Doch mit Wehrmacht kommen auch viele Sonderkommandos, die Juden und Intellektuelle festnehmen. Abgesehen von vereinzelten Protesten, nimmt das Ausland den Anschluss mit geringem Interesse hin. In Österreich kommt es schnell zu den ersten Übergriffen auf Juden, viele Geschäfte und Betriebe werden nach und nach arisiert, Juden aus dem Lehrbetrieb und der Beamtenschaft gedrängt.

Österreich I

ORF/Iinstitut für Zeitgeschichte

Im Bild: Großkundgebung der Wiener Beamtenschaft: Reichsbeamtenführer Hermann Neef bei seiner Ansprache vor dem Rathaus.

Durch die KdF-Aktivitäten versuchen die Nationalsozialisten, die Arbeiter für sich zu gewinnen. Im April des Jahres 1938 findet die Volksabstimmung über den Anschluss Österreichs statt, der eine gewaltige Propagandaschlacht der Nationalsozialisten vorausgeht. Das Abstimmungsverfahren widerspricht sämtlichen heute gültigen Regeln, so wurden auch Leute gezwungen, öffentlich mit Ja zu stimmen. Erwartungsgemäß ging Hitler als klarer Sieger aus der Volksabstimmung hervor.

Im Bild: Arbeitsmänner aus Österreich nach langer Bahnfahrt.

ORF/Portisch-Riff GmbH

Im Bild: Arbeitsmänner aus Österreich nach langer Bahnfahrt.

März 1938. Frauen, Männer und Kinder säumen die Straßen einer Stadt, deren Häuser hinter einem Meer aus Hakenkreuzfahnen und Transparenten verschwunden sind. Hitler ist überrascht von den Österreichern, als die deutsche Wehrmacht im Land einmarschiert. Der Diktator rechnet mit Widerstand, doch nichts dergleichen passiert. Einzigartige Farbfilmaufnahmen aus Klagenfurt zeigen die Euphorie, mit der viele Österreicher Adolf Hitler bei einem Besuch im April 1938 empfangen.
Anhand privat gedrehter Filme zeigt „Österreich 1938“ den veränderten Alltag unter dem Nationalsozialismus: in Kunst und Kultur, Freizeit und Beruf. Viele Österreicher finden Gefallen daran, nun zu dieser neuen sogenannten Volksgemeinschaft zu gehören. So ziehen sie Seite an Seite mit den Deutschen in den Zweiten Weltkrieg.

Sonntag 11.03.2018, 21.45 Uhr

Alltag unterm Hakenkreuz: Österreich 1938

09.03.18 zeit.geschichte Österreich I: Die Heimsuchung Österreichs | Alltag unterm Hakenkreuz: Österreich 1938 110318

ORF

Österreich nach 1938 - Männer in Tracht mit Hakenkreuzschleife. Private Farbfilmaufnahmen aus Klagenfurt zeigen die Euphorie, mit der viele Österreicher Adolf Hitler bei einem Besuch im April 1938 empfangen haben. Hitler hatte mit einem Aufstand gerechnet, als er 1938 in Österreich einmarschierte. Doch die Österreicher empfingen den Diktator mit großer Begeisterung

März 1938. Frauen, Männer und Kinder säumen die Straßen einer Stadt, deren Häuser hinter einem Meer aus Hakenkreuzfahnen und Transparenten verschwunden sind. Hitler ist überrascht von den Österreichern, als die deutsche Wehrmacht im Land einmarschiert. Der Diktator rechnet mit Widerstand, doch nichts dergleichen passiert. Einzigartige Farbfilmaufnahmen aus Klagenfurt zeigen die Euphorie, mit der viele Österreicher Adolf Hitler bei einem Besuch im April 1938 empfangen.

09.03.18 zeit.geschichte Österreich I: Die Heimsuchung Österreichs | Alltag unterm Hakenkreuz: Österreich 1938 110318

ORF

Österreich nach 1938 - Geschmückte Strassen dokumentieren die Euphorie, mit der viele Österreicher den Nationalsozialismus gefeiert haben

Anhand privat gedrehter Filme zeigt „Österreich 1938“ den veränderten Alltag unter dem Nationalsozialismus: in Kunst und Kultur, Freizeit und Beruf. Viele Österreicher finden Gefallen daran, nun zu dieser neuen sogenannten Volksgemeinschaft zu gehören. So ziehen sie Seite an Seite mit den Deutschen in den Zweiten Weltkrieg.


Weitere Sendungen dieser Reihe:

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