Mythos Geschichte

Wiener Wasser

Die Dokumentation von Manfred Christ und Harald Pokieser folgt dem Weg des Wiener Wassers von den Gipfeln des Hochschwab- und Rax-Schneeberg-Gebiets über die berühmten Hochquellenleitungen in die Metropole.

Dienstag, 17.4.2018, 21.55 Uhr
Wh. Mi 00.20 Uhr und 03.30 Uhr
Do 01.20 Uhr, Sa 14.20 Uhr

Der Film folgt dem Weg des Wiener Trink- und Nutzwassers von den Gipfeln des Hochschwab und Schneeberg über die berühmten Hochquellwasserleitungen in die Stadt, zeigt, wie sich der Strom hunderttausendfach verästelt im Labyrinth der Leitungen und Kanäle, wie das kühle Nass aus den Bergen eine Stadt am Leben erhält, besucht es beim „Kuraufenthalt“ in einer der größten Kläranlagen Europas und begleitet es zum Ausgang, wo es fast so sauber wie am Eingang klar und dunkel in den Donaukanal fließt.

Die Bürger Wiens verbrauchen täglich rund 370.000 Kubikmeter Wasser - für eine Millionenstadt nicht ungewöhnlich. Doch kein Tropfen davon stammt aus dem großen Strom, das ist erstaunlich. Alles, was getrunken und verkocht wird, was durch Duschen, Spülen und Brunnen in den Kanal und die Kläranlage rinnt, stammt aus den Alpen. Wiens exklusive Wasserfabrik liegt in den östlichen Kalkalpen. Das Rax-Schneeberg-Gebiet in Niederösterreich und der steirische Hochschwab sind jene natürlichen Wasserspeicher, aus denen seit fast 150 Jahren das Wasser nach Wien fließt. Es rinnt dem natürlichen Gefälle folgend über zwei Hochquellleitungen in die Bundeshauptstadt, wo es in großen Speichern gesammelt und über ein rund 3.000 Kilometer langes Kanalnetz verteilt wird.

Wiener Wasser

ORF/Wiener Wasserwerke/Georg Riha

Aquaedukt bei Leobersdorf.

Der Film erzählt, welche Wege dieser umgeleitete Bergbach durch die Stadt nimmt und wie das kostbare Nass sich und die Stadt verwandelt, er zeigt, warum das Wiener Allgemeine Krankenhaus der größte Wasserverbraucher der Stadt ist, begleitet das übel verschmutze Wasser durch eine der modernsten Kläranlagen der Welt und beobachtet seine wundersame Verwandlung auf dem Weg in die Donau.

Wiener Wasser

ORF/Riha Film

Reinigung des Wasserschachtes bei Gütenbach.

Wiener Wasser

ORF/Riha Film

Wasserbehälter Rosenhügel

Wiener Wasser

ORF/Wiener Wasserwerke/Lois Lammerhuber

Aquaedukt

Georg Riha hat diesen Film, eine Produktion des ORF in Kooperation mit den Wiener Wasserwerken, mit eleganten Flugaufnahmen und Kameraeinstellungen gestaltet. Text und Drehbuch stammen von Manfred Christ und Harald Pokieser.

Wiener Wasser

ORF/Wiener Wasserwerke/Georg Riha

Aquaedukt in Baden

Wiener Wasser

ORF/EBS Hauptklaeranlage Wien

Hauptklaeranlage Wien

Wiener Wasser

ORF/Wiener Wasserwerke

Hochschwab

Universum
Wiener Wasser

ORF/Riha Film

Wasserbehälter am Rosenhügel

Universum
Wiener Wasser

ORF/Riha Film

Kläfferquelle

Dokumentation, 2010


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Österreichische Wahrzeichen - Geschichten vom Heurigen

    In der ORF III Erfolgsreihe zeigt Judith Doppler diesmal den Heurigen und versteht, Klischee von Wirklichkeit zu trennen. Eine amüsante Zeitreise aber auch ein Ausflug in die Weinlandschaft Österreich, die zum Nachdenken und zum Wiederentdecken des Heurigen verführt.

  • Bosnien, es war einmal Franz Josephs Land

    Fritz Orters Film beleuchtet, wie Sarajevo zur Schicksalsstadt für Österreich-Ungarn wurde. Lange Zeit beliebter Urlaubsort des Adels, war die bosnische Hauptstadt 1914 Schauplatz des folgenschweren Mordes an dem österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand.

  • Rasputin - Mord am Zarenhof

    In der Nacht des 30. Dezember 1916 wird Grigorij Rasputin im Hinterhof des Jussupow-Palastes in St. Petersburg erschossen. Die Dokumentation rückt das Leben des Wandermönchs und Vertrauten von Zarin Alexandra abseits von Mythen in ein neues Licht.

  • Das tragische Schicksal der Romanov

    Zar Nikolaus II. und seine gesamte Familie werden nach der Oktoberrevolution von 1917 im Juli 1918 von bolschewistischen Revolutionären getötet. Der Hauslehrer der Kinder, Pierre Gilliard, hat die Ereignisse hautnah miterlebt und niedergeschrieben.