Artist in residence am Montag

GinGa - „in residence“

Im Februar 2014 präsentiert die österreichische Alternativ-Popband GinGa das Fernsehkunstwerk „in residence“.

Der Film:

Trailer:

Montag, 10. Februar, 23.15 Uhr

Diesmal ist der Titel Programm: die Künstler der Musikgruppe GinGa sind „in residence” in den Studiokulissen des ORF. Diese werden zweckentfremdet und besetzt. GinGa bespielt die eigentlich „öffentlichen” Räume des Fernsehens, die Studios, aus denen nach ganz Österreich gesendet wird, und relativiert damit die (auch politisch) sonst viel diskutierte und umkämpfte Frage des Sendeanteils. Wem gehört das Fernsehen? Welche Interessen und Meinungen werden dort vertreten oder auch eben künstlich geschaffen? Was muss man tun, um sich und seinen Anliegen, Interessen oder seiner künstlerischen Arbeit Gehör im Fernsehen zu verschaffen? In den Fernseher steigen und in belagern? Die Band ist Moderator, Gast, Intendant, Interviewer, Redakteur und Talkshowhost.

GinGa ist eine Alternative-Popband aus Wien und Manchester, England, bestehend aus Alex Konrad (Gesang, Gitarre), Emanuel Donner (Violine, Gesang, andere Instrumente), Klemens Wihlidal (Gitarre, Synthesizer, andere Instrumente), Matias Meno (Schlagzeug, Percussion) und James Stelfox (Bass).

Internetseite der Künstler:

www.thisisginga.com


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Bruno Hoffmann - Bitte entschuldigen Sie die Störung

    Der Künstler widmet sich der Bedeutung der Leerstellen des Systems Fernsehen, indem er die Unterbrechung im Programmfluss und die daraus resultierende Pause, den Umgang der Fernsehmacher mit Störungen, und die Defekte und ihre Rückschlüsse auf die Machart von Systemen reflektiert.

  • Free Lunch Society Talk Show

    Das bedingungslose Grundeinkommen - die Argumente dafür und Stereotypen dagegen - ist Thema von Christian Tods Filmkunstwerk.

  • Thomas Taube: „Sorry that I asked“

    7 Kernbereiche des Mediums Fernsehen reflektieren sich selbst auf ihrer Suche und ihrem schizophrenen, einsamen Weg durch die verlassene Hülle des Fernsehens. Die Geschichte spielt in einer unklaren, nicht weiter definierten Zukunft. Ob es in dieser Zukunft das Medium noch gibt, ist dabei völlig offen.

  • ENDZEIT und Zoon Politikon

    Pixel, Bytes & Film zeigt Anna und Jan Groos Tragikomödie aus 2015 „ENDZEIT“ und das dazugehörige TV-Special „Zoon Politikon“.