ORF III Spezial: Artist in Residence am Dienstag

Artist in Residence: „Replays/Replace“

Innovative Fernsehkunst von jungen Kunstschaffenden: Mit der Programmleiste „Artist in Residence“ zeigt ORF III einmal monatlich ausgewählte Werke aufstrebender Künstlerinnen und Künstler. Die Künstlerin Anahita Razmi präsentiert heute ihr Projekt „Replays/Replace“.

Der Film:

Trailer:

Anahita Razmi lässt in ihrer 8-teiligen Reihe - jeweils rund 2 Minuten - ORF-Moderatoren und Moderatorinnen in wohlbekannten Studiosettings ein künstlerisches Manifest aus dem Jahre 1952 verlesen.

In diesem Dokument wird das Fernsehen als Mittel zur Erneuerung der Kunst begrüßt. Ursprünglich von den Spazialisten im italienischen Fernsehen der 1950er Jahre ausgestrahlt, existiert von der Originalsendung heute keine Aufzeichnung mehr. Razmi schafft, 60 Jahre später auf ORFIII, eine Neuinszenierung des Manifests in zeitgenössischem Kontext.

1. Folge: Isabella Krassnitzer

2. Folge: „Wetter“ Kathleen Bauer

3. Folge: Barbara Stöckl

4. Folge: Dirk Stermann und Christoph Grissemann

5. Folge: Heinz Sichrovsky

6. Folge: Karl Hohenlohe

7. Folge: Ani Gülgün-Mayr

8. Folge: „Nachrichten“ Martin Thomas Pesl

artist in residence: replays / replace

orf III

Dirk Stermann und Christoph Grissemann

Manifest des Movimento Spaziale

gelesen von Lucio Fontana (1899-1968) am 17. Mai 1952 auf dem Fernsehsender RAI-TV, Mailand. Die Lesung wurde live übertragen. Es gibt keine Aufzeichnung. Dem Manifest folgten keine weiteren künstlerischen Realisierungen.

Homepage der Künstlerin: www.anahitarazmi.de


Weitere Sendungen dieser Reihe:

  • Bruno Hoffmann - Bitte entschuldigen Sie die Störung

    Der Künstler widmet sich der Bedeutung der Leerstellen des Systems Fernsehen, indem er die Unterbrechung im Programmfluss und die daraus resultierende Pause, den Umgang der Fernsehmacher mit Störungen, und die Defekte und ihre Rückschlüsse auf die Machart von Systemen reflektiert.

  • Free Lunch Society Talk Show

    Das bedingungslose Grundeinkommen - die Argumente dafür und Stereotypen dagegen - ist Thema von Christian Tods Filmkunstwerk.

  • Thomas Taube: „Sorry that I asked“

    7 Kernbereiche des Mediums Fernsehen reflektieren sich selbst auf ihrer Suche und ihrem schizophrenen, einsamen Weg durch die verlassene Hülle des Fernsehens. Die Geschichte spielt in einer unklaren, nicht weiter definierten Zukunft. Ob es in dieser Zukunft das Medium noch gibt, ist dabei völlig offen.

  • ENDZEIT und Zoon Politikon

    Pixel, Bytes & Film zeigt Anna und Jan Groos Tragikomödie aus 2015 „ENDZEIT“ und das dazugehörige TV-Special „Zoon Politikon“.