zur ORF.at-Startseite
"Korea - Für immer geteilt? Verfeindete Brüder (1)": In diesem Film reden Süd- und Nordkoreaner zum ersten Mal gemeinsam über ihre Geschichte.

ORF/ARTE France/Mathieu PANSARD

In diesem Film reden Süd- und Nordkoreaner zum ersten Mal gemeinsam über ihre Geschichte.

PyeongChang 2018

TV-Themenschwerpunkt Korea

Auch außerhalb der Sport-Berichterstattung setzt sich das ORF-Fernsehen mit dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele bzw. dem Skisport auseinander.

Donnerstag, 1. Februar, ORF 2

22.30 Uhr: „Eco“

Mit aktuellen Berichten über heimische Firmen-„Weltmeister“, die Großaufträge für Olympia an Land gezogen haben.
23.00 Uhr: „Stöckl.“ mit Gast Erik Schinegger

Sonntag, 4. Februar, ORF 2

23.05 Uhr: „dok.film: Erik(A) – der Mann, der Weltmeisterin wurde

Regisseur Kurt Mayer rollt in seinem Film nach einem Drehbuch von Hanne Lassl ein faszinierendes Kapitel österreichischer Sportgeschichte auf: 1966 geriet die Skination Österreich in Ekstase, als das 18-jährige Bauernmädchen Erika Schinegger im fernen Chile den Weltmeistertitel in der Abfahrt holte. Was damals nur Schinegger irgendwie ahnte, erwies sich kurz darauf als Tatsache und schockte die Sportwelt: Das Naturtalent aus einem kleinen Dorf in Kärnten war in Wirklichkeit ein junger Mann. Als das Internationale Olympische Komitee Sex-Kontrollen einführte, brach für Schinegger die Welt zusammen. In einem Akt auch heute noch unglaublich anmutender Courage ließ Schinegger operativ sein Geschlecht „richtigstellen“, wie er es nennt, und begann im Alter von 20 Jahren neu: als Erik. mehr...
Erik(A) - der Mann, der Weltmeisterin wurde

ORF/Kurt Mayer Film

Karl Schranz, Erik Schinegger

Mittwoch, 7. Februar, ORF 2

22.30 Uhr: „WELTjournal: Südkorea – Erfolg um jeden Preis“

Bei den Olympischen Winterspielen in PyeongChang steht mit Südkorea ein Land im Fokus, das zu den ehrgeizigsten und konkurrenzbetontesten Ländern überhaupt zählt. Vor 50 Jahren noch ein vom Krieg zerstörtes Agrarland, gelang Südkorea ein beispielloser Aufstieg zu einer der größten Wirtschaftsmächte der Welt.
Das „WELTjournal“ zeigt, was den Menschen in Südkorea abverlangt wird und was sie zu geben bereit sind, um in dieser extrem erfolgsorientierten Gesellschaft mithalten zu können: 14-Stunden-Arbeitstage sind bei großen Konzernen keine Seltenheit, Schüler/innen lernen meist von frühmorgens bis spät nach Mitternacht. Damit die Chancen am Arbeitsmarkt steigen, unterziehen sich Männer wie Frauen Schönheitsoperationen. Gleichzeitig gibt es eine ausufernde Unterhaltungskultur, von Computerspiel-Wettkämpfen vor Millionenpublikum bis zu einer Musikindustrie à la Gangnam-Style.
WELTjournal: Südkorea - Erfolg um jeden Preis

ORF/Java

Viele junge Koreaner verehren die Kunstfiguren aus Computerspielen und kleiden sich entsprechend ihrer Idole.

Mittwoch, 7. Februar, ORF eins

23.05 Uhr: „WELTjournal +: Brudermord – Nordkoreas Machtpoker“

Ein Jahr ist es her, dass der Halbbruder von Nordkoreas Diktator Kim Jong Un auf dem Flughafen der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur vergiftet wurde. Von Anfang an gab es wenig Zweifel daran, dass der Befehl für den Mordanschlag von oben gekommen war. Die Indizien dafür haben sich inzwischen erhärtet, auch wenn das Motiv für diesen Brudermord nicht restlos geklärt ist. Hat Diktator Kim Jong Un befürchtet, sein im Exil lebender Halbbruder wollte ihm die Macht entreißen? Ein Team der BBC hat den Fall mit Hilfe von nordkoreanischen Überläufern und Experten aufgerollt. Dabei zeigt sich, dass der ermordete Kim Jong Nam der Kopf eines groß aufgezogenen Geschäftsimperiums war, das die Familie des Diktators mit Luxusgütern versorgte. Jugendfreunde Kim Jong Nams erzählen, dass der reiche Playboy aus Nordkorea zuletzt persönliche Pläne hatte, die in Pjöngjang offenbar auf Argwohn stießen.
"WELTjournal +: Brudermord - Nordkoreas Machtpoker": Die spektakuläre Ermordung des nordkoreanischen Geschäftsmanns King Jong-Nam gibt noch immer Rätsel auf.

ORF/BBC

Die spektakuläre Ermordung des nordkoreanischen Geschäftsmanns King Jong-Nam gibt noch immer Rätsel auf.

Korea-Schwerpunkt in ORF III

Samstag, 10. Februar

20.15 Uhr: zeit.geschichte:
Korea – Für immer geteilt? Verfeindete Brüder (1/2)

Seit mehr als 60 Jahren ist Korea in zwei Staaten geteilt, in denen zwei diametral gegensätzliche Gesellschaften vorherrschen. Wie kam es zu diesem Zustand und ist eine Wiedervereinigung überhaupt noch möglich?
Sowohl Nord- wie auch Südkorea haben sich für diesen Doku-Zweiteiler bereit erklärt, erstmals die ganze Geschichte der Halbinsel Korea in einem Film zu erzählen. Der erste Teil der Dokumentation zeigt, wie die japanische Kolonisation und der Koreakrieg diese zwei feindlichen Regime erzeugten. Das Publikum erfährt auch von weniger bekannten Einflüssen auf die Großmächte und wie der Koreakrieg um ein Haar in einen Atomkrieg ausgeartet wäre. Obwohl Nordkorea lange Zeit reicher und berühmter als Südkorea war, beleuchtet dieser Teil die Gründe für den Aufstieg des Südens und zeigt, in welchem Ausmaß die beiden Länder einander – trotz wachsender Gegensätze – ähnlich sind. Dieser Teil endet mit den Olympischen Spielen in Seoul 1988.
"Korea - Für immer geteilt? Verfeindete Brüder (1)": Die stark bewachte demilitarisierte Zone (DMZ) teilt die Koreanische Halbinsel de facto in Nord- und Südkorea.

ORF/ARTE France

Die stark bewachte demilitarisierte Zone (DMZ) teilt die Koreanische Halbinsel de facto in Nord- und Südkorea.

21.10 Uhr: zeit.geschichte
Korea – Für immer geteilt? So nah, so fremd (2/2)
Der zweite Teil eines Doku-Zweiteilers über Korea, der erstmals beide Staaten für sich sprechen lässt, zeigt, dass die beiden Koreas nach 1989 versucht haben, sich einander anzunähern, insbesondere mit der „Sonnenscheinpolitik“. Trotzdem machten die Entwicklungsstrategien der beiden Staaten und die gegensätzlichen Interessen eine Wiedervereinigung in der Praxis aber unmöglich. Dieser Teil versucht auch die Denkweise des Regimes Nordkorea, seine Fähigkeit, eine verheerende Hungersnot zu überstehen sowie die Gründe für die kämpferische Rhetorik zu erklären. Man erfährt, welches Gewicht der 11. September 2001 für Nordostasien hat und gleichzeitig hinterfragt der Film die Rolle der Supermacht China. Schließlich werden auch mögliche Lösungsvorschläge für einen anhaltenden Frieden in Korea untersucht.
22.10 Uhr: zeit.geschichte
Despoten – Nordkoreas Kim Jong Il
Eine Schwalbe soll seine Geburt angekündigt haben. Am Himmel habe man einen doppelten Regenbogen erblickt und schließlich sei ein neuer Stern aufgestiegen – das Leben des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Il lieferte von Anfang an Stoff für Mythen und Legenden. Ein Blick auf die Wirklichkeit zeigt allerdings einen Mann, dessen Machtgier, Ruhmsucht und sadistische Grausamkeit in der Geschichte nahezu beispiellos sind. Der „liebe Führer“ schwelgte im Luxus, während sein Volk bittere Not litt.
"Despoten: Nordkoreas Kim Jong Il"

ORF/ZDF

Nachgestellte Szene: Kim Jong Il

Montag, 19. Februar

16.50 Uhr: Expeditionen
Südkorea – Seoul. Eine Stadt wie ein Roman
Künstler, Musiker und Schriftsteller bitten zu einem ganz besonderen Streifzug durch die südkoreanische Hauptstadt. Die Fotografin Ahn Jun sieht Seoul aus einer besonderen Perspektive. Sie schießt Selbstporträts in schwindelerregenden Höhen, wenn sie mit Bergsteigerausrüstung auf Hochhausdächern herumklettert. Hwang Sok-yong, einer der bekanntesten Schriftsteller Südkoreas, der seit 1998 auch als kultureller Botschafter des Landes fungiert, erklärt, was es mit der koreanischen Seele auf sich hat.
17.50 Uhr: Expeditionen
Südkorea – Die Inseln Jeju und Wando
Der Schriftsteller Lim Chul-woo stellt zwei koreanische Inseln vor, auf denen das Leben einem ganz anderen Rhythmus folgt als auf dem Festland. Lim wurde auf Wando geboren, er kennt die enge Verbindung der wellengepeitschten Inseln zum Kosmos und den Launen des Ozeans. Jeju hat wiederum eine ganz besondere Geschichte. Hier suchen Taucherinnen und Fischerinnen nach Tintenfischen, indem sie jahrhundertealte Techniken anwenden – und mehrere Minuten die Luft anhalten.
18.50 Uhr: Expeditionen
Südkorea – Die buddhistischen Tempel
Mit der talentierten Fotografin Ahn Jun geht es zu den vier bekanntesten Tempeln von Südkorea. Der berühmteste von ihnen heißt Haeinsa. Er ist einer der Haupttempel des buddhistischen Jogye-Ordens, liegt an der Flanke des Berges Gayasan und beherbergt die Tripitaka Koreana, einen buddhistischen Kanon auf 80.000 Holzdruckplatten. Die Reise gibt Einblicke in die uralten Rituale, die üppige Natur und das Leben der Mönche in diesen außergewöhnlichen Tempeln.

Dienstag, 20. Februar

17.05 Uhr: Expeditionen
Südkorea – Eine mittelalterliche Stadt
Der Schriftsteller Song Sok-ze stammt aus der Andong-Region im Landesinneren Südkoreas und reist ins mittelalterliche Hahoe. Hier trifft er den Herzog und die Herzogin von Yoo, deren Vorfahren das Dorf vor tausend Jahren gegründet haben. In einer mittelalterlichen Fabrik stellt man hier Hanji her, ein traditionelles koreanisches Papier. Den Abschluss bildet ein Besuch in einem konfuzianischen Tempel, der im 16. Jahrhundert von dem Gelehrten Yi Hwang errichtet wurde.
18.05 Uhr: Expeditionen
Südkorea – Ein Wirtschaftswunder
Busan ist die zweitgrößte Stadt Südkoreas und bekannt für ihren riesigen Fischmarkt. Hier steht auch das Werk der Hyundai Motor Company, die es in 20 Jahren unter die größten Automobilhersteller der Welt schaffte, sowie eine hochtechnologisierte Ginsengfabrik. Schriftsteller, Künstler und Musiker schildern das Wirtschaftswunder des ostasiatischen Landes aus ihrer Sicht.

Link:

Werbung X