zur ORF.at-Startseite
1938 - Der "Anschluss"

ORF

ORF-Zeitgeschichteschwerpunkt

1938 – Der „Anschluss“

1938 – das Jahr des Einmarsches von NS-Truppen in Österreich, das Jahr des „Anschlusses“ an Hitler-Deutschland
Zum 80. Jahrestag der Auslöschung Österreichs zeigt der ORF im März 2018 einen umfangreichen, erstmals die historischen Ereignisse möglichst in „real time“ abbildenden TV-Programmschwerpunkt mit Dokumentationen, Filmen und Diskussionen sowie zwei „Menschen & Mächte“-Live-Specials aus dem Newsroom, die die Geschehnisse vor 80 Jahren sowohl aus österreichischer als auch aus internationaler Perspektive zeitgetreu wiedergeben.
Ca. 30-sekündige Kurzspots präsentieren in Ausschnitten aus Tagebüchern, Briefen und Zeitungen für jeden einzelnen Tag die dramatischen Ereignisse.
Im Rahmen des Real-Time-Schwerpunkts „5 Tage vor dem ,Anschluss‘“ zeigt das ORF-Fernsehen eine innovative programmliche Klammer in Form einer Spot-Kampagne. Vom 27. Februar bis zum 21. März wird jeden Tag ein Originalzitat vom jeweiligen Tag vor 80 Jahren – entweder aus Tagebüchern, Tageszeitungen oder anderen Quellen – in ORF eins, ORF 2, ORF III, auf ORF.at und in der ORF-TVthek zu sehen und hören sein. Diese Zitate werden von Schülerinnen und Schülern des Reinhardt-Seminars gelesen und teilweise mit Originalbildmaterial aus diesen Tagen des Jahres 1938 illustriert.
Inhaltlich reicht die Auswahl der gelesenen Textpassagen von Zitaten der Befürworter des „Anschlusses“ Österreichs bis zu den Gegnern der damaligen Ereignisse, von internationalen Beobachtern bis zu tagesaktuellen Presseartikeln.
Mit dieser emotionalen Aufbereitung will der ORF diesen entscheidenden Tagen des Jahres 1938 ergänzend zu den Dokumentationen, Filmen und Diskussionen einen 360-Grad-Blick für das Publikum bieten und die täglichen Entwicklungen vor 80 Jahren in „Real Time“ erzählen.

Link:

Der ORF-Zeitgeschichteschwerpunkt in ORF eins und ORF 2:

"Menschen & Mächte: Trauma, Träume & Tragödien - Ein Friedensvertrag und seine Folgen": Der österreichische Staatskanzler Dr. Karl Renner unterzeichnet den Vertrag am 10.09.1919 im Schloss von St. Germain.

ORF/ÖNB

Der österreichische Staatskanzler Dr. Karl Renner unterzeichnet den Vertrag am 10.09.1919 im Schloss von St. Germain.

Donnerstag, 8. März, 21.05 Uhr, ORF 2
Menschen & Mächte: Trauma, Träume und Tragödien – Ein Friedensvertrag und seine Folgen
Eine Dokumentation von Andreas Novak

„Schandvertrag“, „Siegerdiktat“, „Knebelpapier“: Das waren noch die höflichen Prädikate für die Friedensverträge mit Österreich nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg. Im Schloss Saint-Germain-en-Laye bei Paris legten die Siegermächte 1919 die staatspolitische und geografische Neuordnung Österreichs fest. Diskussionsverweigerung und Ablehnung österreichischer Einsprüche waren Bestandteil der Strafaktion gegen die beiden Verursacher des Ersten Weltkriegs: Das deutsche Kaiserreich und die ehemalige Donaumonarchie. „Deutsch-Österreich“ wird kleingeschrumpft, vom Vielvölkerstaat mit rund 55 Millionen Einwohnern zur Republik mit lediglich 6,5 Millionen Einwohnern. Nach mehr als 600 Jahren entkoppelte sich der Staatsbegriff nun erstmals von der Dynastie. Das bedeutet für viele Identitätsverlust, Traumatisierung, ideologische, aber auch soziale Entwurzelung. All das sollte in den folgenden Jahren fatale politische, soziale und wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. mehr...
STÖCKL. am 8.3.2018: Ágnes Heller, Kathrin Resetarits, Barbara Stöckl, Arik Brauer, Nazanin Aghakhani

ORF/Thomas Jantzen

Ágnes Heller, Kathrin Resetarits, Barbara Stöckl, Arik Brauer, Nazanin Aghakhani

Donnerstag, 8. März, 23.00 Uhr, ORF 2
Ágnes Heller und Arik Brauer zu Gast in „Stöckl.“

Im ORF-Nighttalk „Stöckl.“ sind u. a. die ungarische Philosophin Ágnes Heller und der vielseitige Künstler Arik Brauer zu Gast bei Barbara Stöckl: Die 88-jährige Philosophin Ágnes Heller blickt auf ein bewegtes Leben zurück, als Kind – sie ist jüdischer Herkunft – überlebte sie durch geistesgegenwärtiges Handeln und glückliche Fügungen den Holocaust. Der 89-jährige Künstler Arik Brauer erzählt „Das Alte Testament“ satirisch nach. Als Kind erlebte er in Wien den „Anschluss“ an das Deutsche Reich mit und musste sich wegen seiner jüdischen Herkunft vor den Nationalsozialisten verstecken.
"Menschen & Mächte: Kurt Schuschnigg, katholisch, diktatorisch, amerikanisch": Kurt Schuschnigg, zwischen 1934 und 1938 Bundeskanzler im autoritären Ständestaat.

ORF/Österreichische Nationalbibliothek

Kurt Schuschnigg, zwischen 1934 und 1938 Bundeskanzler im autoritären Ständestaat.

Freitag, 9. März, 21.15 Uhr, ORF 2
Menschen & Mächte: Kurt Schuschnigg – Katholisch, diktatorisch, amerikanisch
Eine Dokumentation von Andreas Novak und Gregor Stuhlpfarrer

„Gott schütze Österreich“ – ein geschichtsmächtiger und legendär gewordener Satz. Formuliert von Bundeskanzler Kurt Schuschnigg am Abend des 11. März 1938 am Ende seiner Abschiedsrede im Radio. Die Nationalsozialisten hatten ihn zum Rücktritt gezwungen. Ebenso geschichtsträchtig ist eine andere, höchst patriotisch unterfütterte Botschaft knapp drei Wochen davor, eine bejubelte Parole angekündigter politischer Tatkraft, ausgegeben vor der Bundesversammlung im Wiener Parlament am 24. Februar 1938: „Rot-weiß-rot bis in den Tod.“ Doch der Tod von „rot-weiß-rot“ kam schneller als vermutet. Schuschnigg selbst ist ihm entronnen, doch schon am 12. März 1938 wird er Gefangener des NS-Regimes. Und Österreich wird nicht geschützt. Der Herrschaft der Nationalsozialisten, dem folgenden Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust fielen mehr als 300.000 Österreicherinnen und Österreicher zum Opfer.

Vom März 1938 bis zum Untergang des NS-Staates ist Kurt Schuschnigg einer der prominentesten Gefangenen Adolf Hitlers. Die Befreiung erlebt er 1945 als Häftling im KZ Sachsenhausen, nördlich von Berlin. Nach Kriegsende gibt es Widerstand gegen seine Rückkehr nach Österreich. So entscheidet er sich dazu, in die USA auszuwandern. Bis 1967 lebt er in St. Louis / Missouri, unterrichtet an einer Jesuiten-Universität und nimmt auch die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Die letzten zehn Lebensjahre bis 1977 verbringt er in seiner Heimat Tirol, in Mutters nahe Innsbruck.

Der Film macht eine Reihe von Faktoren sichtbar, die den Untergang Österreichs beschleunigt haben. Zu Wort kommt Kurt Schuschnigg selbst, der in einigen TV-Interviews in den 1960er und 1970er Jahren überwiegend zu den Märztagen 1938 Stellung genommen hat, ebenso Schuschniggs Sohn Kurt und Neffe Heinrich sowie ehemalige Studenten der Saint Louis University. mehr...
Auf der Suche nach Hitlers Volk: Hoffnung und Enttäuschung

ORF/ZDF

Freitag, 9. und 16. März, jeweils 22.40 Uhr, ORF 2
Universum History: Auf der Suche nach Hitlers Volk
Zweiteilige Dokumentation von Peter Hartl, Alexander Berkel von Christian Frey

Was machte Menschen zu Anhängern Hitlers? Jahrzehnte nach dem Ende der NS-Diktatur gibt die Zeit von 1933–1945 immer noch Rätsel auf. Was bestimmte die Wechselbeziehung zwischen „Führer“ und Volk? Warum richteten sich so viele Menschen selbstverständlich in der Diktatur ein? Was wussten die Deutschen von der systematischen Ausplünderung der besetzten Gebiete, von den Millionen Verhungerten und Erschossenen, vom Holocaust? Und warum gab es selbst nach den schlimmsten militärischen Niederlagen und in Kenntnis beispielloser Verbrechen gegen die Menschlichkeit nur wenig Widerstand? Der in Wien geborene und 1938 nach Amerika ausgewanderte Saul Kussiel Padover kam als US-Soldat und Mitarbeiter der Abteilung für psychologische Kriegsführung 1944 zurück nach Europa und führte Hunderte Gespräche mit Deutschen aller gesellschaftlichen Schichten. Auf Basis seiner Aufzeichnungen stellt „Universum History“ zahlreiche traditionelle Einschätzungen auf den Prüfstand und versucht eine Antwort darauf zu finden, wie all das geschehen konnte. mehr...
"Der Bockerer": Karl Merkatz (Karl Bockerer)

ORF/Neue Delta-Film

Karl Merkatz (Karl Bockerer)

Samstag, 10. März, 13.15 Uhr, ORF 2
Der Bockerer
Regie: Franz Antel, (Spielfilm, AUT/DEU 1981)

Die Tage des Einmarsches der deutschen Truppen im Jahr 1938 bewirken Veränderungen im „Dritten Reich“. Schon bald dringen diese auch in die kleine Welt des Wiener Vorstadt-Fleischhauers Karl Bockerer ein. Als Individualist leistet er mit bissigem Humor und großen Worten passiven Widerstand.

Mit Karl Merkatz (Karl Bockerer), Ida Krottendorf (Sabine Bockerer), Alfred Böhm (Hatzinger), Heinz Marecek (Dr. Rosenblatt), Klausjürgen Wussow (Dr. von Lamm), Michael Schottenberg (Gstettner) u. a.
1938 - Der "Anschluss": Menschen & Mächte Spezial - Sondersendung mit Fokus auf die Ereignisse in den Bundesländern

[M] ORF

Samstag, 10. März, 17.05 Uhr, ORF 2
Menschen & Mächte spezial: Sondersendung mit Fokus auf die Ereignisse in den Bundesländern
Moderation: Tarek Leitner

Am 10. März analysieren die neun Landesstudios die Geschichte ihres Bundeslandes zwischen 1918 und 1938, die regionalen Motive, die in diesem Zeitraum vom Neusiedler See bis zum Bodensee den Zulauf zu den Nationalsozialisten beförderten und schließlich zum „Anschluss“ führten. Gleichzeitig wird die Bedeutung von wichtigen politischen Ereignissen wie etwa der Bürgerkrieg vom Februar 1934, die Ausrufung des christlich autoritären Ständestaates am 1. Mai 1934 oder der NS-Putsch vom Juli 1934 behandelt. Ebenso untersucht werden die Folgen des Friedensvertrages von St. Germain etwa auf die Grenzziehungen in Kärnten und der Steiermark oder der Verlust von Südtirol.
"Menschen & Mächte": Der längste Tag - 18 Stunden, die Österreichs Schicksal entscheiden

ORF/Phlex Film

"Tagblatt", originale Zeitung von 1938

Sonntag, 11. März, 17.05 Uhr und 0.35 Uhr, ORF 2
Menschen & Mächte: Der längste Tag – 18 Stunden, die Österreichs Schicksal entscheiden
Eine Dokumentation von Gerhard Jelinek

Der 11. März 1938 ist ein entscheidender Tag in der österreichischen Geschichte. Am frühen Morgen wird der damalige Bundeskanzler Kurt Schuschnigg telefonisch mit der Meldung geweckt, die Grenze zum Deutschen Reich sei gesperrt. Zwei Tage vor der für den Sonntag anberaumten Volksbefragung über die Unabhängigkeit Österreichs eskalieren die Drohungen Hitler-Deutschlands gegen Österreich. Kanzler Schuschnigg lässt sich im Morgengrauen zum Stephansdom führen und betritt anschließend das Kanzleramt am Ballhausplatz. Er wird es 18 Stunden später unter Bewachung von SS-Männern verlassen. Davor hat Österreich unter dem Druck deutscher Ultimaten kapituliert. Schuschnigg tritt zurück und schließt seine Abschiedsrede mit dem Satz: „Gott schütze Österreich!“ Die Nationalsozialisten übernehmen die Macht. Willkür-Herrschaft und Terror beginnen bereits am frühen Morgen des 12. März mit dem Einmarsch deutscher Truppen.

Die Dokumentation von Gerhard Jelinek beschreibt den „längsten Tag“, der für Hunderttausende Österreicherinnen und Österreicher zum persönlichen Schicksalstag wird. Der 11. März ist ein welthistorisches Ereignis, das schließlich 18 Monate später in den Zweiten Weltkrieg münden wird. mehr...
Rücktrittsrede Kurt Schuschnigg: Kurt Schuschnigg, zwischen 1934 und 1938 Bundeskanzler im autoritären Ständestatt.

ORF/Österreichische Nationalbibliothek

Kurt Schuschnigg, zwischen 1934 und 1938 Bundeskanzler im autoritären Ständestatt.

Sonntag, 11. März, 19.47 Uhr, ORF 2
„ZiB History“-Spezial: Rücktrittsrede Kurt Schuschnigg
Die Rede von Bundeskanzler Kurt Schuschnigg vom 11. März 1938 und deren historische Einordnung durch Hugo Portisch.

Moderation: Tarek Leitner
"IM ZENTRUM": Tarek Leitner

ORF

Sonntag, 11. März, 22.00 Uhr, ORF 2
„IM ZENTRUM“: Hysterie am Heldenplatz – Wie verführbar sind wir heute?

Auch „IM ZENTRUM“ widmet sich dem 80. Jahrestag des „Anschlusses“ im März 1938. mehr...
"Der Mann, der zweimal starb": Originalfotos vom „echten“ Ernst Bechinsky

ORF/Geyrhalter Filmproduktion/D. D. Production & NGF Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion

Originalfotos vom „echten“ Ernst Bechinsky

Sonntag, 11. März, 23.05 Uhr, ORF 2
dokFilm: Der Mann, der zweimal starb
(Dokumentarfilm, AUT/ISR 2016)

Die ORF-TV-Kultur präsentiert im Rahmen des „dokFilm“ die Koproduktion „Der Mann, der zweimal starb“ des israelischen Filmemachers Yair Lev. Dieser erfährt im Zuge einer Erbschaftsregelung, dass sein Großvater – laut offiziellen Sterbeurkunden – zweimal gestorben ist: Einmal in Israel und rund 18 Jahre später nochmals in Innsbruck. Doch wer ist dieser österreichische „Großvater“, der nach Ende des Zweiten Weltkriegs die Identität seines Großvaters angenommen hat? Wer in der Familie wusste davon? Eine Spurensuche beginnt, die den Regisseur tief in die eigene Familiengeschichte und die Geschichte der Juden in Österreich eintauchen lässt. mehr...
"Im Glanz der Hofburg-Die Präsidentschaftskanzlei": Präsidentschaftskanzlei, innen

ORF/Milenko Badzic

Präsidentschaftskanzlei, innen

Montag, 12. März, 11.00 Uhr, ORF 2
Gedenkakt zum 80. Jahrestag des 12. März 1938
Live aus dem Zeremoniensaal der Wiener Hofburg

Im März jährt sich zum achtzigsten Mal der Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich. Vom 12. März an marschierten unter dem Jubel hunderttausender Österreicherinnen und Österreicher deutsche Wehrmachts-, SS- und Polizeieinheiten in Österreich ein und übernahmen das Kommando im Land.  Auf Einladung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen erinnert die Republik mit einem Gedenktag in der Wiener Hofburg  an den Anschluss. Der Bundespräsident wird die Begrüßungsrede halten und es wird Worte von Bundeskanzler Sebastian Kurz geben. Die Gedenkrede hält Andre Heller. Musiker des RSO Wien werden Werke verfolgter und von den Nazis ermordeter Österreichischer Komponisten aufführen.
Kommentar: Fritz Jungmayr
"Sommergespräche": Tarek Leitner im Gespräch mit Christian Kern, Bundesparteivorsitzender SPÖ

ORF/Hans Leitner

Tarek Leitner im Gespräch mit Christian Kern, Bundesparteivorsitzender SPÖ

Montag, 12. März, 20.15 Uhr, ORF 2
Menschen & Mächte spezial – Sondersendung mit dem Fokus auf die Reaktionen der Welt
Moderation: Tarek Leitner

„Menschen & Mächte spezial“ blickt am 12. März vorerst nach Linz, dort hält Hitler, nachdem er bei Braunau die Grenze überschreitet, am Abend seine erste Rede auf österreichischen Boden. Die Ereignisse vom 11. auf den 12. März stehen im Mittelpunkt dieser Sondersendung: Beifall, Unterwerfung, Terror. Mit dabei sind auch die ORF-Korrespondentinnen und -Korrespondenten, denn gefragt wird u. a.: Wieso kam Österreich kein europäischer Staat zu Hilfe, welche Gründe hatte das, wie reagierten Paris, London, Washington und Moskau auf den Einmarsch deutscher Truppen?

Antworten und Analysen kommen u. a. von Hannelore Veit (Washington), Carola Schneider (Moskau), Eva Twaroch (Paris) und Roland Adrowitzer (London). Die Sendung beschäftigt sich auch mit dem Protest Mexikos, dem einzigen Land, das den Einmarsch deutscher Truppen scharf verurteilte.
Kultrumontag - Logo

ORF

Montag, 12. März, 22.30 Uhr, ORF 2
kulturMontag

Der „kulturMontag“ setzt am 12. März einen Sendungsschwerpunkt zum Thema 1938 und berichtet u. a. über die künstlerische Klanginstallation am Heldenplatz, die am 12. März im Rahmen der Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag des „Anschlusses“ Österreichs an Nazi-Deutschland eingeweiht wird. Weiters präsentiert die Sendung unveröffentlichte Amateurfilmaufnahmen von 1938, zu denen Zeitzeugen aus dem Kunst- und Kulturbereich zu Wort kommen. Ein weiterer Bericht ist der „Neinstimme von Altaussee“ gewidmet: Als solche ging im Jahr 1938 die damals 21-Jährige Maria Haim in die Annalen ein, als sie bei der Abstimmung zum „Anschluss“ als einzige Person dagegen stimmte – Autor Wolfgang Martin Roth hat ihre Geschichte nachgezeichnet. Thema im „kulturMontag“ ist auch „Die Flucht der Dichter und Denker – Wie Europas Künstler und Wissenschaftler den Nazis entkamen“ anlässlich des gleichnamigen Buches von Herbert Lackner, ebenso der vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Eröffnungsfilm der diesjährigen Diagonale: „Murer – Anatomie eines Prozesses“ von Christian Frosch über einen der größten Justizskandale der Zweiten Republik: den Fall Franz Murer. Unter dessen Opfern war der 1963 freigesprochene ehemalige NSDAP- und SS-Führer als der „Schlächter von Vilnius“ bekannt.
"38 - Auch das war Wien": Sunnyi Melles (Carola), Tobias Engel (Martin)

ORF/Satel Film

Sunnyi Melles (Carola), Tobias Engel (Martin)

Montag, 12. März, 0.00 Uhr, ORF 2
38 – Auch das war Wien
Spielfilm von Wolfgang Glück nach dem Roman „Auch das war Wien“ von Friedrich Torberg (Spielfilm, AUT 1986)

Die junge Schauspielerin Carola Hell steht kurz vor dem Einmarsch Hitlers in Österreich 1938 am Anfang einer glänzenden Karriere. Sie glaubt, ihre Liebe zu dem jüdischen Schriftsteller Martin Hoffmann unpolitisch leben zu können. Doch der Faschismus lässt ihnen keine Chance. Die Nazibewegung im ganzen Land wächst, die wirtschaftliche Lage verschlechtert sich und der latente Antisemitismus wird immer aggressiver. Als sie endlich erkennen, dass sie der Gewalt nicht mehr ausweichen können, versuchen sie, Österreich zu verlassen.

Mit Tobias Engel (Martin), Sunnyi Melles (Carola), Heinz Trixner (Toni), Lotte Ledl (Mutter), Ingrid Burkhard (Frau Schostal), Romuald Pekny (Sovary) u. a.
"kreuz und quer: Grüß Gott und Heil Hitler": Messe nach der Befreiung von Dachau.

ORF

Messe nach der Befreiung von Dachau.

Dienstag, 13. März, 22.35 Uhr, ORF 2
kreuz und quer: Grüß Gott und Heil Hitler – Kirche unter dem Hakenkreuz
Eine Dokumentation von Bettina Schimak und Peter Pawlowsky

Die katholischen Bischöfe Österreichs agierten 1938 gegenüber dem nationalsozialistischen Regime ängstlich und unbeholfen. Sie versuchten, sich irgendwie mit den neuen Machthabern zu arrangieren. Ebenso aber wurde die Hoffnung der Protestanten auf ein „Ende der Gegenreformation“ enttäuscht. Was auf den „Anschluss“ folgte, zeigte in aller Deutlichkeit die Unvereinbarkeit von Nazi-Ideologie und Christentum. Ein Film über Brüche der Tradition und sieben dunkle Jahre der österreichischen Geschichte. mehr...
"kreuz und quer: Gespräch zum Gedenkjahr": Kardinal Christoph Schönborn, Mathilde Schwabeneder, Heinz Fischer

ORF/Hans Leitner

Kardinal Christoph Schönborn, Mathilde Schwabeneder, Heinz Fischer

Dienstag, 13. März, 23.15 Uhr, ORF 2
kreuz und quer: Gespräch zum Gedenkjahr
Moderation: Mathilde Schwabeneder

Vor 80 Jahren – 1938 – wurde Österreich Teil von Hitler-Deutschland. Was bedeutet die Mitschuld an den nationalsozialistischen Verbrechen für die Verantwortung Österreichs heute? Über die Rolle Österreichs als Opfer und Täter, über das Verhältnis von Staat und Religion, Kirche und Judentum sowie über Herausforderungen der Demokratie sprechen Kardinal Christoph Schönborn und Heinz Fischer, Regierungsbeauftragter für das Gedenk- und Erinnerungsjahr 2018. mehr...
"Elser - Er hätte die Welt verändert": Christian Friedel (Georg Elser)

ORF/Beta Film/Lucky Bird Pictures/Bernd Schuller

Christian Friedel (Georg Elser)

Mittwoch, 14. März, 20.15 Uhr, ORF 2
Elser – Er hätte die Welt verändert
Regie: Oliver Hirschbiegel (Spielfilm, DEU 2014)

Eine ganze Nation retten – Tischlergeselle Georg Elser will nichts weniger als das. Aufwendig, in detailliert recherchierten, eindrucksvollen Bildern entwirft Regisseur Oliver Hirschbiegel (Oscar-nominiert für „Der Untergang“) das Porträt eines couragierten Widerstandskämpfers, dem Mitläufertum, Kriegstreiberei und soziale Kälte wesensfremd sind. Das erschütternde Historiendrama mit Christian Friedel („Das weiße Band“, „Amour Fou“) in der Titelrolle beruht auf wahren Begebenheiten. mehr...
"Heldenplatz - Heldenbilder": Heldenplatz 1938

ORF

Heldenplatz 1938

Donnerstag, 15. März, 21.05 Uhr, ORF 2
Menschen & Mächte: Heldenplatz – Heldenbilder
Eine Dokumentation von Robert Gokl

Die Dokumentation geht der Frage nach: Wie entstehen Heldenbilder, wie haben sie sich in ihrer Wirkung und Definition im Laufe der Jahrhunderte verändert und welche Rolle spielen Frauen in der überwiegend männlich definierten „heldischen Gedenkkultur“? In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist ein starker Wandel der Heldenbilder zu bemerken, der sich weitgehend durch mediale Reproduktion vollzieht, gleich ob in Kunst oder vor allem im Sport. Und: Helden, die siegen, führen uns gleichzeitig auch in die Welt der Besiegten. mehr...
ZIB 2 History: ZIB 2 History mit Armin Wolf

ORF/Thomas Ramstorfer

Donnerstag, 15. März, 22.30 Uhr, ORF 2
ZiB 2 History: Hitler am Heldenplatz

Am „Balkon“ der Neuen Burg am Heldenplatz verkündete Adolf Hitler am 15. März 1938 den „Anschluss“ Österreichs. Genau 80 Jahre danach ist dieser „Balkon“ Schauplatz der ZIB 2 History „Hitler am Heldenplatz“. Zeitzeugen schildern den Jubel am Heldenplatz, Überlebende berichten über Terror, Flucht und Verfolgung, die mit der NS-Herrschaft einhergingen. Wie groß war die Begeisterung im März 1938 tatsächlich? Wie schwer tat sich die Zweite Republik, die Mitverantwortung von Österreicherinnen und Österreichern an den Verbrechen im Nationalsozialismus anzuerkennen?

Live zu Gast bei Armin Wolf sind der frühere Bundeskanzler Franz Vranitzky und die Direktorin des Hauses der Geschichte, Monika Sommer.
"Im Labyrinth des Schweigens": Alexander Fehling (Johann Radmann)

ORF/Universal

Alexander Fehling (Johann Radmann)

Freitag, 16. März, 23.25 Uhr, ORF 2
Im Labyrinth des Schweigens
Regie: Giulio Ricciarelli (Spielfilm, DEU 2014)

Packendes Historiendrama vor dem Hintergrund wahrer Begebenheiten: Während um ihn herum eine sorglose Politik des Vergessens herrscht, richtet ein junger Staatsanwalt den Blick auf die Opfer des Nazi-Regimes. Unter Aufbietung aller Kräfte versucht er ein Stück dunkler Vergangenheit ans Licht zu bringen. Neben Alexander Fehling als der Gerechtigkeit verpflichteter Advokat brillieren Johannes Krisch („Jack“) und Theaterlegende Gert Voss in seiner letzten Filmrolle.

Ende der 1950er Jahre herrscht Aufbruchsstimmung in Deutschland. Was gestern war, ist vergessen. Der Widerstand ist daher groß, als Junganwalt Johann Radmann sich anschickt, Nazi-Gräuel aufzudecken. Von einem Journalisten wird er auf einen Wärter in Auschwitz aufmerksam gemacht, der mittlerweile als Lehrer tätig ist. Ihn vor Gericht zu bringen, entpuppt sich als schier unlösbare Aufgabe. Radmann stößt auf eine dichte Mauer des Schweigens. Darunter aber brodelt es und Verbrechen ungeahnten Ausmaßes zeichnen sich ab, die bald auch privat Spuren bei Radmann hinterlassen.

Mit Alexander Fehling (Johann Radmann), Gert Voss (Fritz Bauer), Johannes Krisch (Simon Kirsch), André Szymanski (Thomas Gnielka) u. a.
DOKeins: Schluss mit Schuld - Was der Holocaust mit mir zu tun hat

ORF

Lisa Gadenstätter

Mittwoch, 21. März, 20.15 Uhr, ORF eins
DOKeins: Schluss mit Schuld – Was der Holocaust mit mir zu tun hat
Eine Dokumentation von Lisa Gadenstätter und Elisabeth Gollackner

Vor knapp acht Jahrzehnten begann der Zweite Weltkrieg. Und die Welt dreht sich weiter. Warum sollten junge Menschen drei Generationen später noch an den Horror dieser Zeit erinnert werden? Was hat der Holocaust mit unserem heutigen alltäglichen Leben zu tun? Moderatorin Lisa Gadenstätter macht sich auf die Suche nach einer Antwort. Sie spricht mit drei KZ-Überlebenden (Aba Lewit, Esther Bejarano und Jehuda Bacon) und sucht die Orte auf, von denen die Zeitzeugen erzählen: Die KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Auschwitz. Die Schulklassen, die sie dort trifft, teilen ihre Eindrücke durch Handyvideos. Ob sie sich schuldig fühlen an dem, was passiert ist? Auf keinen Fall, „da war ich doch noch gar nicht auf der Welt!“

Die Reportage „DOKeins: Schluss mit Schuld“ betrachtet ein schwieriges Thema aus einer sehr direkten und mühelosen Perspektive, ohne dabei Empathie und Respekt zu verlieren.
"Die Welle": Jürgen Vogel (Rainer Wenger)

ORF/Constantin Film

Jürgen Vogel (Rainer Wenger)

Mittwoch, 21. März, 21.20 Uhr, ORF eins
Die Welle
Regie: Dennis Gansel

Ein Lehrer startet mit seinen Schülern ein folgenschweres Experiment zur Entstehung faschistischer Systeme. Dennis Gansel („Napola“) hat den gleichnamigen Roman von Morton Rhue alias Todd Strasser, der auf einen Erfahrungsbericht des Highschool-Lehrers Ron Jones in Palo Alto im Jahre 1967 zurückgeht, für Deutschland adaptiert. mehr...

Mit Jürgen Vogel (Rainer Wenger), Frederick Lau (Tim), Max Riemelt (Marco), Jennifer Ulrich (Karo), Christiane Paul (Anke Wenger), Elyas M’Barek (Sinan), Maximilian Vollmar (Bomber) u. a.
DOKeins: "Heil Hitler, Herr Lehrer" - Jugend unterm Hakenkreuz

ORF/Richard Picker/privat

Richard Picker als Kind.

Mittwoch, 21. März, 23.00 Uhr, ORF eins
DOKeins: „Heil Hitler, Herr Lehrer“ – Jugend unterm Hakenkreuz
Eine Dokumentation von Peter Liska

In der ORF-Dokumentation wird das Leben in der Hitlerjugend und im Bund deutscher Mädchen abgehandelt, die Methoden, um Gehirne und Gedanken im Dienste der „arischen Volksgemeinschaft“ zu manipulieren und zu kollektivieren, die Körper der Jungen „hart wie Krupp-Stahl“ und damit kriegstüchtig zu machen. Der Film analysiert die ideologische Verstaatlichung sozialer und privater Beziehungen der jungen Generation, beleuchtet Strategien der Militarisierung der Gehirne, den Abbau des Individualismus sowie den Aufbau von Feindbildern und die Betonung soldatischer Tugenden wie Kampfgeist, Tapferkeit, Kadavergehorsam und Opferbereitschaft.

Tausende zum Volkssturm eingezogene Jugendliche fanden in den letzten Kriegswochen den Tod – Hitlers Jugend, die letzte Reserve, Kanonenfutter, gemäß der Parole „Kampf bis zum letzten Mann“.

Peter Liska geht der Frage nach, was in den Köpfen der Hitlerjugend geblieben ist, welche Erlebnisse ihr weiteres Leben prägten. Die Schauspielerin Erni Mangold, selbst Zeitzeugin, zitiert aus Schulerlässen, Lehrbüchern und Zeitdokumenten. Ihre Stimme lässt erahnen, wie den jungen Menschen die nationalsozialistischen Ideen vermittelt und eingehämmert wurden.
1938 - 2018 Zeitzeugnisse

ORF

Mittwoch, 21. März, 0.15 Uhr, ORF eins:
Vor 80 Jahren: Zeitzeugnisse zum „Anschluss“ 1938

Alle 38 Spots der Spotkampagne

Zeitgeschichteschwerpunkt in ORF III

Mit „30 Tage bis zum Untergang“ und „In Linz begann’s – Der ‚Anschluss‘ 1938 in Oberösterreich“
ORF III Kultur und Information gestaltet in Gedenken an die Ereignisse des Jahres 1938 einen mehrtägigen Programmschwerpunkt mit vier „zeit.geschichte“-Abenden und einer Ausgabe des Literaturmagazins „erLesen“.
"Gedanken zum März 1938 (1/2)": Hugo Portisch

ORF/ORF III

Hugo Portisch

Hugo Portisch
Den Auftakt macht am Samstag, dem 10. März, Teil eins der zweiteiligen Sendung „Gedanken zum März 1938“ (20.00 Uhr), die Historiker/innen, Mitglieder der österreichischen Bundesregierung sowie wichtige Persönlichkeiten der Politik über die Ereignisse des „Anschluss“-Jahres sowie deren Auswirkungen bis heute zu Wort kommen lässt. Teil zwei ist am Sonntag, dem 11. März, (20.00 Uhr) zu sehen.
Am 10. März geht es weiter mit einem sechsteiligen „zeit.geschichte“-Abend, beginnend mit der ORF-III-Neuproduktion „30 Tage bis zum Untergang“ (20.15 Uhr) von Birgit Mosser-Schuöcker über den Zeitraum zwischen 11. Februar und 12. März 1938. Der Film zeigt, wie der „Anschluss“ Österreichs an Hitler-Deutschland ablief und wahrgenommen wurde. Danach folgt mit „In Linz begann’s – Der ‚Anschluss‘ 1938 in Oberösterreich“ (21.00 Uhr) eine weitere neue ORF-III-Dokumentation. Darin schildern Martina Hechenberger und Thomas Hackl ausführlich, wie Adolf Hitler in seiner Jugendstadt Linz im März 1938 Österreichs vollständigen „Anschluss“ beschloss.
"In Linz begann's - Der Anschluss 1938 in Oberösterreich": Linz 12. März 1938

ORF/MinaPictures/Sammlug Thomas Hackl

Linz, 12. März 1938

Weiters steht die Produktion „Ein General gegen Hitler – Wilhelm Zehner“ (21.55 Uhr) über den letzten Staatssekretär im Verteidigungsministerium auf dem Programm, der dem Einmarsch der Nationalsozialisten militärischen Widerstand leisten wollte. Danach beschäftigt sich die Dokumentation „Der Riss der Zeit – Die Vertreibung von Intelligenz und Kultur“ (22.50 Uhr) von Helene Maimann mit der Flucht von Österreichs wissenschaftlicher und kultureller Elite nach dem „Anschluss“ an Hitlerdeutschland. In der Folge beschreibt der Film „Flucht ins Ungewisse“ (23.45 Uhr) von Robert Gokl und Tom Matzek anhand von vier Porträts den gefährlichen, schwierigen und abenteuerlichen Lebensweg vertriebener Österreicher.
Der nächste „zeit.geschichte“-Abend am 11. März startet mit dem bereits erwähnten zweiten Teil der „Gedanken zum März 1938“ (20.00 Uhr), gefolgt von zwei weiteren Dokumentation: „Österreich I: Die Heimsuchung Österreichs“ (20.15 Uhr) von Hugo Portisch und Sepp Riff beschäftigt sich mit dem Einmarsch der Nationalsozialisten in Österreich und den ersten Monaten ihrer Herrschaft. Anschließend ist eine Folge der von Friedrich von Thun präsentierten Historienreihe „Alltag unterm Hakenkreuz“ mit dem Titel „Österreich 1938“ (21.45 Uhr) zu sehen, die den veränderten Alltag der Bevölkerung unter dem Nationalsozialismus beleuchtet.
erLesen: Heinz Fischer

ORF/ORF III/Peter Meierhofer

Am Dienstag, dem 13. März, sprechen im Literaturmagazin „erLesen“ (20.15 Uhr) Altbundespräsident Heinz Fischer, Zeitzeuge Marko Feingold, Journalist Gerhard Jelinek und Historikerin Gudula Walterskirchen über das Gedenkjahr 2018.
Ein weiterer, zweiteiliger „zeit.geschichte“-Abend am Samstag, dem 24. März, startet mit der Dokumentation „Kurt Schuschnigg – Katholisch, diktatorisch, amerikanisch“ (20.15 Uhr) von Andreas Novak und Gregor Stuhlpfarrer und beleuchtet die Rolle des totalitär regierenden Bundeskanzlers im Zuge des „Anschlusses“ Österreichs.
"Menschen & Mächte: Kurt Schuschnigg, katholisch, diktatorisch, amerikanisch."

ORF/Heinrich Schuschnigg

Herma und Kurt Schuschnigg: Hochzeitsfoto 1926

Abschließend zeigt der Film „Hitler und Mussolini – Eine brutale Freundschaft“ (21.05 Uhr) von Ullrich Kasten und Hans von Brescius, wie sich das Verhältnis zwischen diesen beiden Diktatoren im Laufe der Zeit völlig veränderte, von Hitlers Bewunderung für den italienischen Politiker hin zu Mussolinis Unterordnung unter den deutschen „Führer“.
Zum Abschluss des ORF-III-Schwerpunkts steht am Sonntag, dem 25. März, eine weitere „zeit.geschichte“-Dokumentation auf dem Programm: „Züge ins Leben – Kindertransporte im Zweiten Weltkrieg“ (22.40 Uhr) von Uli Jürgens erzählt, wie zwischen November 1938 und September 1939 rund 2.800 Kinder und Jugendliche mit sogenannten „Kindertransporten“ nach Großbritannien gebracht und auf diesem Wege vor den Gräueln des Naziregimes gerettet wurden.
"Züge ins Leben - Kindertransporte im Zweiten Weltkrieg":

ORF/Trilight Entertainment

Zeitgeschichteschwerpunkt in 3sat

„Als Österreich aufhörte zu existieren“
Am 12. März 1938 marschierten deutsche Truppen in Österreich ein – Österreich als unabhängiges Land hörte für die nächsten sieben Jahre auf zu existieren und wurde zur Ostmark. 3sat beleuchtet dieses für Österreich neben dem Untergang der Habsburgermonarchie zentrale historische Ereignis des 20. Jahrhunderts am 13. März aus den verschiedensten Blickwinkeln:
"In Linz begann's - Der Anschluss 1938 in Oberösterreich":  Nibelungen-Modelle

ORF/MinaPictures/Sammlug Thomas Hackl

Nibelungen-Modelle

Dienstag, 13. März, 13.50 Uhr, 3sat
In Linz begann’s – Der „Anschluss“ 1938 in Oberösterreich
Eine Dokumentation von Martina Hechenberger und Thomas Hackl

Vom 12. bis 14. März 1938 wurde Linz zwei Tage lang durch den Aufenthalt Adolf Hitlers zum Mittelpunkt des weltpolitischen Geschehens. Hitler wurde in seiner Jugendstadt von jubelnden Menschenmengen ein begeisterter Empfang bereitet und hier wurde der Beschluss zum vollständigen „Anschluss“ Österreichs gefasst.
Österreich I - Folge 7: Die Heimsuchung

ORF/Österreichisches Institut für Zeitgeschichte

Hermann Göring beim ersten SPatenstich zum Bau der größten Luftwaffenkaserne Österreichs auf dem Wiener Küniglberg.

Dienstag, 13. März, 14.35 Uhr, 3sat
Österreich I – Die Heimsuchung Österreichs
Eine Dokumentation von Hugo Portisch und Sepp Riff

Die Dokumentation beschäftigt sich mit dem Einmarsch der Nationalsozialisten in Österreich und den ersten Monaten ihrer Herrschaft, in denen die Nationalsozialisten versuchten, die österreichische Bevölkerung für sich zu gewinnen und das neue Machtgebiet profitbringend einzusetzen.
"Der Untergang Österreichs": Arthur Seyss-Inquart bei seiner Rede auf dem Wiener Heldenplatz, 15.3.1938

ORF

Arthur Seyss-Inquart bei seiner Rede auf dem Wiener Heldenplatz, 15.03.1938

Dienstag, 13. März, 16.05 Uhr, 3sat
Der Untergang Österreichs
Eine Dokumentation von Andreas Novak

Das Finale zum Untergang Österreichs vollzog sich am Telefon. Von Berlin aus steuerte „Telefonregisseur“ Hermann Göring am 11. März 1938 einen Putsch, der das Land bereits nationalsozialistisch macht, bevor noch ein einziger Soldat der deutschen Wehrmacht die Grenze überschreitet. Der telefonisch eingeleitete Untergang macht den Wiener Rechtsanwalt Arthur Seyß-Inquart kurzzeitig zum Bundeskanzler. Er wird spätestens ab 1937 zu jener Zentralfigur, um die Hitler seine Strategie der braunen Unterminierung des Landes baut.
Kurt Schuschnigg, katholisch, diktatorisch, amerikanisch

ORF/Heinrich Schuschnigg

Kurt Schuschnigg jun. mit seiner Mutter Herma Schuschnigg

Dienstag, 13. März, 17.00 Uhr, 3sat
Kurt Schuschnigg – Katholisch, diktatorisch, amerikanisch
Eine Dokumentation von Andreas Novak und Gregor Stuhlpfarrer

Der am 18. November 1977 verstorbene Kurt Schuschnigg hat zu seinen Lebzeiten stets erklärt, alles versucht zu haben, um die Freiheit und Unabhängigkeit Österreichs zu erhalten. Der Kanzler der Jahre 1934 bis 1938 hatte das Erbe des von Nationalsozialisten ermordeten Engelbert Dollfuß zu exekutieren, den autoritären Ständestaat. Im Gegensatz zu den Sozialdemokraten versuchte er mit den Nationalsozialisten diesseits und jenseits der Grenze immer wieder den politischen Ausgleich zu paktieren. Bekanntlich vergeblich.
"30 Tage bis zum Untergang": Aus den Zeitungsarchiven

ORF/Phlex Film

Dienstag, 13. März, 17.45 Uhr, 3sat
30 Tage bis zum Untergang
Eine Dokumentation von Birgit Mosser-Schuöcker

Der „Anschluss“ Österreichs ans Deutsche Reich wurde mit dem Einmarsch deutscher Truppen am 12. März 1938 de facto vollzogen. Die Volksabstimmung am 30. April war nur noch eine Farce. Bereits am 12. Februar 1938 traf Kurt Schuschnigg Adolf Hitler auf dem Berghof in Bayern und unterzeichnete dort das „Berchtesgadener Abkommen“. In den folgenden 30 Tagen bis zum Einmarsch wurde das Schicksal Österreichs auf politischer Ebene besiegelt.
"Hitler und die Kinder vom Obersalzberg": Hitler und die Kinder vom Obersalzberg

ORF/Degn Film/ullstein bild/Spiegl

Hitler und die Kinder vom Obersalzberg

Dienstag, 13. März, 22.05 Uhr, 3sat
Hitler und die Kinder vom Obersalzberg
Eine Dokumentation von Robert Altenburger

Der Berghof, ursprünglich als Sommerresidenz gedacht, wird ab 1933 nach Hitlers Machtübernahme in Deutschland großzügig zum zweiten Regierungssitz neben Berlin ausgebaut. Das geschieht unter der Leitung von Hitlers Sekretär Martin Bormann. Wo der „Führer“ wohnt, dort wollen auch die Paladine residieren: Martin Bormann, Luftwaffenchef Hermann Göring, der Architekt und spätere Rüstungsminister Albert Speer. Daher müssen Familien in der Umgebung ihre Häuser und Grundstücke verlassen. Wer nicht spurt, dem droht Konzentrationslager. Ein Zeitzeuge berichtet über die brutalen Methoden und die Drohungen Bormanns.
Heinrich Schweiger (Oberst Novotny) und Karl Merkatz (Karl Bockerer)

ORF/epo-film/P. Kramreiter

Heinrich Schweiger (Oberst Novotny) und Karl Merkatz (Karl Bockerer)

Dienstag, 13. März, 22.55 Uhr, 3sat
Der Bockerer
Regie: Franz Antel (Spielfilm, AUT/DEU 1981)

Die Tage des Einmarsches der deutschen Truppen im Jahr 1938 bewirken Veränderungen im „Dritten Reich“. Schon bald dringen diese auch in die kleine Welt des Wiener Vorstadt-Fleischhauers Karl Bockerer ein. Als Individualist leistet er mit bissigem Humor und großen Worten passiven Widerstand.

Mit Karl Merkatz (Karl Bockerer), Ida Krottendorf (Sabine Bockerer), Alfred Böhm (Hatzinger), Heinz Marecek (Dr. Rosenblatt), Klausjürgen Wussow (Dr. von Lamm), Michael Schottenberg (Gstettner) u. a.

Ö1-Schwerpunkt „80 Jahre ‚Anschluss‘ März 1938“

Ö1 - 1938 - Der Anschluss

DYNAMOWIEN/Florian Jungwirth

Alle Informationen im Detail sind abrufbar unter http://oe1.ORF.at/1938.
Am 12. März jährt sich der „Anschluss“ des Ständestaates Österreich an das nationalsozialistische Deutschland zum 80. Mal. Das Programm von Ö1 wird sich in den verschiedenen Sendeformaten intensiv mit dieser Thematik beschäftigen.
Besonders gestützt wird der Schwerpunkt von neu entdeckten Original-Tönen aus der ersten Periode der RAVAG. Die RAVAG wurde 1938 in die Reichsrundfunkgesellschaft eingegliedert, durch den „Anschluss“ wurde somit das damals noch junge Leitmedium Radio gleichgeschaltet. Wichtige Teile des umfangreichen Musik- und Wortarchivs wurden in das zentrale Archiv der Reichsrundfunkgesellschaft nach Berlin gebracht. Bis vor kurzem wurde angenommen, dass diese Archivmaterialien im Zuge des Kampfes um Berlin und der Kriegswirren zerstört worden seien. 2016/17 wurden jedoch Teile des RAVAG-Archivs wiedergefunden. Diese einzigartigen Originaltondokumente ermöglichen beispielsweise einen detaillierteren Blick auf die Ereignisse während der Entwicklung von der Ersten Republik zum Ständestaat 1933/34 oder den „Anschluss“ 1938. Die Nacht vom 11. auf den 12. März 1938 lässt sich nun durch die erhaltenen Nachrichtenaufnahmen, natürlich speziell im Radio, besonders authentisch rekonstruieren.
Projekt „Zeituhr 1938“
Ein Projekt, das direkt auf diese Archivmaterialien zugreift, ist „Zeituhr 1938“ von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, der filmbakery und dem Haus der Geschichte Österreich, initiiert von Filmemacher Frederick Baker. Es handelt sich dabei um ein 24-Stunden-Multimediaprojekt, das die Stationen und Ereignisse des unmittelbaren „Anschlusses“ von 11. (18.00 Uhr) auf den 12. März 1938 (18.00 Uhr) darstellt: als überdimensionale Projektion auf die Fassade des Bundeskanzleramts am Wiener Ballhausplatz und in Form eines Live-Tickers im Internet unter www.zeituhr1938.at. Langfristig wird „Zeituhr 1938“ als Dokumentation auf der Website des Hauses der Geschichte Österreich zugänglich sein. Das Projekt „Zeituhr“ findet in enger Kooperation mit Ö1 statt – so werden etwa Inhalte der „Zeituhr“ in die Ö1-Berichterstattung eingebunden und Ö1-Inhalte wie „Betrifft: Österreich“ oder Auszüge aus dem „Radiokolleg Spezial“ zu „80 Jahre ‚Anschluss‘“ werden Teil der „Zeituhr“. Niederschlag findet es auch in einem Liveticker auf science.ORF.at. Thema ist das Projekt „Zeituhr 1938“ auch in „Punkt eins“ am Freitag, den 9. März in Ö1: Rainer Rosenberg spricht mit der Direktorin des Hauses der Geschichte Monika Sommer und dem Filmemacher und Projektionskünstler Frederick Baker.
Am Sonntag, den 11. März wird ab 11.03 Uhr in der „Matinee“ live aus dem Burgtheater die Veranstaltung „1938/2018: Ist unsere Demokratie heute stark genug?“ übertragen. Unter der Leitung von Renata Schmidtkunz diskutieren der Zeitzeuge Hugo Brainin, die tschechische Soziologin und Publizistin Alena Wagnerová, die Medienjournalistin Ingrid Brodnig, der Verfassungsrichter Christoph Grabenwarter und der Historiker Oliver Rathkolb. Elisabeth Orth, Marie-Luise Stockinger, Branko Samarovski und Sebastian Wendelin lesen zeitgenössische Texte. Aus dem Projekt „Zeituhr 1938“ werden Ausschnitte zu hören sein.
Um 19.30 Uhr beginnt der Ö1 „Kunstsonntag zum Anschluss“, der die nationalsozialistische Machtübernahme mit der aktuellen Dringlichkeit einer „breaking news“-Strecke vergegenwärtigt. Mit RAVAG-Originaltönen aus jener Nacht wie der Abschiedsrede Schuschniggs oder einer Reportage über Aufmärsche, Fackelzüge und das Hissen von Hakenkreuzfahnen in allen Landeshauptstädten. Berichtet wird natürlich auch, was damals „off records“ blieb, wie erste Massenverhaftungen. Studiogäste analysieren das Geschehen. Zwischendurch: Musik, wie sie in der Anschlussnacht im Radio lief – als ob nicht Schlimmes geschehen wäre! – und populäre Nummern der Jahre davor, auch von vertriebenen Musiker/innen und Entertainer/innen. Ab 00.05 Uhr folgt die „Lange Nacht der Erinnerung“ mit Musik, die der NS-Vernichtung entgangen war und nun wieder das Repertoire der Musikbühnen bereichert. Um die jeweilige historische Uhrzeit werden originale Radionachrichten und Radioreportagen von vor 80 Jahren gespielt.
Die Spezialsendereihe „Betrifft: Österreich“ thematisiert am Montag, den 12. März von 7.55 bis 19.55 Uhr in fünfminütigen Sendungen die Ereignisse, die in der jeweils darauffolgenden Stunde vor 80 Jahren stattgefunden haben. Ausgehend von zeithistorischen Dokumenten werden Ereignisse und Protagonisten von Experten analysiert und historisch reflektiert und Originaltondokumente zur Vergegenwärtigung der damaligen Ereignisse eingespielt. „Betrifft: Österreich“ heißt es auch von Dienstag, den 13. bis Freitag, den 16. März jeweils um 17.55 Uhr in Ö1, hier ist der Blick von außen Thema: Der Historiker Arnold Suppan spricht über die internationalen Reaktionen auf den „Anschluss“.
Das „Radiokolleg Spezial“ von Montag, den 12. bis Donnerstag, den 15. März (jeweils um 9.05 Uhr) beschäftigt sich in vier je einstündigen Sendungen mit den „Stationen einer Machtübernahme“. Am Montag geht es um „Die Grenzüberschreitung. Über die Machtergreifung der Nationalsozialisten.“, „Die Einverleibung. Von der Übernahme der Institutionen.“ ist Thema am Dienstag, und am Mittwoch setzt sich das „Radiokolleg“ mit „Die Opferumkehr. Über selektives Erinnern und das Eingestehen von Verantwortung.“ auseinander. Den Abschluss macht am Donnerstag „Niemals vergessen. Das Postulat der Märztage 1938“.
Rund 60 Sendungen und Beiträge umfasst der Ö1-Schwerpunkt im März, das inhaltliche Spektrum ist dabei ein sehr breites: vom „Salzburger Nachtstudio“ über das Scheitern der Ersten Republik (7.3., 21.00 Uhr), zahlreiche Musiksendungen und mehrere „Hörbilder“, etwa über den „Haupt- und Hintereingang der Erinnerung. Das Hotel Métropole in Wien“ (17.3., 9.05 Uhr) bis zu „Gedanken für den Tag“ zu „Adolf Hitler. Versuchungen und Lehren“ (12.-17.3. 6.56 Uhr), „Radiogeschichten“, „Lebenskunst“ über „Zu wenig Gerechte“ (18.3., 7.05 Uhr) oder „Der Herr Karl“ von Carl Merz und Helmut Qualtinger im „Ö1 Hörspiel“ (17.3., 14.00 Uhr) und „Gedanken“ mit der Zeitzeugin Gertrude Pressburger (18.3., 9.05 Uhr).
Der gesamte Ö1-Schwerpunkt ist abrufbar unter http://oe1.ORF.at/1938.

Umfangreiche Specials auf ORF.at, in der ORF-TVthek und im ORF TELETEXT

„Vollformat“-Story auf ORF.at
ORF.at begeht das Gedenken an 1938 am 12. März mit einem „Vollformat“ – einer multimedial aufbereiteten Geschichte über die Ereignisse rund um den sogenannten „Anschluss“. Zu Wort kommen Historiker ebenso wie Zeitzeugen. Beiträge aus dem historischen Archiv, Audio- und Videomaterial von damals unterstützen die Rekonstruktion des Weges in den „Anschluss“, des Schicksalsjahres 1938 und der Folgen.
Auch weitere Seiten des ORF.at-Netzwerks widmen sich im Rahmen ihrer Berichterstattung dem Gedenken an die Ereignisse des 12. März 1938 und die Folgen. So gestalten beispielsweise die ORF-TVthek und extra.ORF.at Themenschwerpunkte.
Historischer Live-Ticker auf science.ORF.at
science.ORF.at wird am 12. März das Format des Online-Live-Tickers dazu verwenden, die Ereignisse des 12. März 1938 minutengenau multimedial nachzuzeichnen. Texte, Fotos, Videos und Audios sowie Originaldokumente und Statements von Experten ermöglichen es, die Geschehnisse von damals hautnah nachzuvollziehen. Der historische Live-Ticker wird in Kooperation mit Ö1, dem Haus der Geschichte Österreichs, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien im Rahmen des Projekts „Zeituhr 1938“ erstellt und auch in die Berichterstattung von news.ORF.at integriert.
„ORF-TVthek goes school“-Videoarchiv „Das Schicksalsjahr 1938“
Mit einem eigens zusammengestellten Videoarchiv widmet sich die ORF-TVthek unter http://TVthek.ORF.at/archive dem „Schicksalsjahr 1938“. Inhaltlich erinnern Beiträge und Sendungen in Form von Interviews mit Zeitzeugen, historischen Aufnahmen und zeithistorischen Dokumentationen an die Ereignisse des Jahres 1938 – vom 12. März bis zu den November­pogromen. So informieren zum Beispiel eine Dokumentation sowie Zeitzeugenberichte über die Novemberpogrome 1938, der damalige Bundeskanzler Schuschnigg schildert die Abläufe des 11. März 1938 – des letzten Tages vor dem sogenannten „Anschluss“, Fritz Molden und Hermann Lein erinnern sich an den katholischen Widerstand gegen den National­sozialismus, und Schauspielerin und Kabarettistin Stella Kadmon berichtet, wie sie den 12. März 1938 und ihre Flucht aus Österreich erlebt hat.
Das neue Archiv ist ab 27. Februar 2018 online. Es ist Teil der Reihe „ORF-TVthek goes school“, die thematisch ausgewählte Sendungen und Beiträge des ORF-Archivs zu zeit- und kulturhistorischen Online-Videoarchiven zusammenstellt, die u. a. auch für die Integration in den Unterricht geeignet sind. Das Archiv „Das Schicksalsjahr 1938“ ist gemeinsam mit allen weiteren ORF-TVthek-Archiven auf http://TVthek.ORF.at/archive nicht nur österreichweit uneingeschränkt und unbefristet verfügbar, sondern auch weltweit (mit Ausnahme einiger Beiträge, für die keine entsprechenden Lizenzrechte vorliegen) zugänglich.
Insgesamt stehen derzeit auf der ORF-TVthek – inklusive des neuen Archivs „Das Schicksalsjahr 1938“ – 31 zeit- und kulturhistorische Videoarchive mit mehr als 2.700 Beiträgen zur Verfügung. Die Themenpalette reicht von der „Geschichte der EU“ und einem Zeitzeugen-Archiv über die Medienarchive Christentum und Judentum bis zu einer Reihe über die Geschichte der Bundesländer. Fortwährend werden sowohl die bestehenden Archive erweitert als auch neue bereitgestellt.
ORF TELETEXT
Der ORF TELETEXT erinnert im Rahmen eines redaktionellen Schwerpunkts an die Geschehnisse im März 1938. Außerdem wird ausführlich über Gedenkakte und Veranstaltungen rund um 80 Jahre „Anschluss“ berichtet.

Links:

Werbung X