Kukmirn

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Kukmirn: Das „brennende Dorf“

Kukmirn im Bezirk Güssing ist bekannt für Obstbau und Edelbrände und wird deshalb auch „brennendes Dorf“ genannt. In Kukmirn wachsen Äpfel, Birnen und Marillen, aber auch Erdbeeren werden angebaut. Zu Kukmirn gehören auch die Ortsteile Neusiedl bei Güssing, Limbach und Eisenhüttl.

Der Obstbau hat in Kukmirn schon eine lange Tradition. Bereits im 14. Jahrhundert wurden in Kukmirn Apfel- und Kirschbäume urkundlich erwähnt. Auch heute leben viele Kukmirner Familien vom Obstbau.

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Obstplantagen in Kukmirn

Gute Bedingungen für Äpfel

Auf einer Fläche von mehr als 400 Hektar wachsen vorwiegend Äpfel der Sorten Golden Delicious, Jonagold, Gala und Idared. Die Bedingungen für Apfelbäume sind bestens: einerseits lehmhaltige Böden, andererseits ist Kukmirn die Gemeinde mit den meisten Sonnenstunden in ganz Österreich.

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Nach der Ernte landen viele Äpfel in der Flasche - entweder als Saft oder als hochprozentiger Edelbrand. Im Schnapsbrennerei-Museum, das sich im Ortsteil Neusiedl befindet, erfährt man viel über die Geschichte, die Kultur und die Kunst des Schnapsbrennens.

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Edelbrand

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Brennerei-Museum

Viele Wanderwege

Nach einer Schnapsverkostung empfiehlt es sich, sich die Beine zu vertreten und da hat Kukmirn viel zu bieten. So gibt es rund um den Ortsteil Limbach viele Wanderwege und in Eisenhüttel stoßen Spaziergänger auf ganz besondere Tiere: die Moorochsen, die auf den Wiesen am Zickentaler Moor grasen.

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Moororchsen

Im Winter, wenn in den Obstgärten Ruhe angesagt ist, wird in Kukmirn die Skisaison eröffnet. Auch wenn man es kaum glauben mag, in der südburgenländischen Gemeinde gibt es tatsächlich eine Skipiste.

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