So vermeiden Sie Skiunfälle

Der bisherige Verlauf des Winters lässt Wintersportler und Liftbetreiber jubeln: bereits seit Ende November kann vielerorts skigefahren werden, und das bei perfekten Verhältnissen. Die Kehrseite der Medaille: auch die Zahl der Unfälle ist angesichts der vielen Skifahrer in dieser Saison besonders hoch.

In Österreich herrschen aktuell perfekte Verhältnisse fürs Skifahren. Eine gute Schneeunterlage und dazu blauer Himmel. Leider sind nicht nur auf den Skipisten heuer besonders viele Wintersportler unterwegs - auch in so manchem Krankenhaus spricht man von einer besonders starken Skisaison. In Kirchdorf in Oberösterreich steuert man bei der Zahl der verletzten Wintersportler auf ein Rekordjahr zu. Mehr als 450 Verletzte mussten seit November behandelt werden - in den Jahren davor waren es im Vergleichszeitraum weniger als 300. Und auch wenn die Zahl der Kollisionen auf der Skipiste ansteigt - die meisten Verletzungen geschehen, wenn Wintersportler alleine stürzen.

Rettungseinsatz bei einem Skiunfall

APA/GEORG HOCHMUTH

Unfallursache Nummer eins ist laut alpinen Sachverständigen die Selbstüberschätzung. Insgesamt sei das Skifahren aber so sicher wie noch nie: im Verhältnis zu der absoluten Zahl der Skifahrer und zu den Kilometern, die diese auf den Pisten zurück legen, passieren weniger Unfälle als früher. Verantwortlich dafür seien zum Einen besser präparierte Pisten, zum anderen die bessere Ausrüstung der Sportler. Welche weiteren Gründe verursachen Unfälle auf Österreichs Skipisten? Werden Kollisionen durch Unachtsamkeit oder Rücksichtslosigkeit ausgelöst? Und wie oft spielt Alkohol bei den Wintersportunfällen eine Rolle? Die Experten Anton Frühmann und Gerhard Zallinger klären über Skiunfälle auf und geben Tipps, wie man diese am besten vermeiden kann.

Die „Guten Morgen Österreich“-Experten

  • Anton Frühmann, Leiter Referat Lehrwesen ÖSV
  • Gerhard Zallinger, Sportwissenschaftler