Pilgern: So sind Sie bestens vorbereitet

Viele Menschen begeben sich auf Pilgerschaft, um aus dem Alltag auszubrechen. Entweder in der Gruppe oder alleine. Die meisten wollen etwas in ihrem Leben verändern. Sie wollen verzichten, ihre Wahrnehmung schärfen, ihre Gesundheit verbessern - und das alles mit Gehen. Pilgern boomt wie nie zuvor.

St. Wolfgang ist der viertgrößte Pilgerort der Christenheit nach Rom, Aachen und Einsiedeln in der Schweiz. Hier endet zum Beispiel der 270 Kilometer lange Wolfgangweg, der in Regensburg beginnt und in zwölf Tagesetappen bewältigt wird. Auch die „Via Nova“ und der berühmteste christliche Pilgerweg führen durch Oberösterreich. Der Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Die Zahl der Pilger nimmt ständig zu. Pilgern ist - wenn man so will - eine neue Art der Selbstfindung.

„Ich gehe aus meiner Komfortzone heraus ich packe meinen Rucksack und ich gehe einfach. Und das ganz besondere, was mich so fasziniert am Pilgern: Dass ich immer ganz wunderbare Menschen troffen habe, ganz besondere Begegnungen gehabt habe. Bei mir geht einfach das Herz auf. Das ist ganz ganz schön und ich werde leicht und mir geht’s gut.“ beschreibt die passionierte Pilgerin Erdmut Pawlitschko ihre Erfahrung mit dem Pilgern.

Wanderin schnürt sich die Wanderschuhe zu

Thomas Söllner / Fotolia.com

Diese Leichtigkeit entsteht durch die Bewegung in der Natur, der guten Gespräche oder einfach nur wegen der Stille. Pilger gehen oft mental und körperlich an ihre Grenzen und kehren trotzdem nach oft wochenlangen Märschen gestärkt nach Hause. Zur einer erfolgreichen Pilgerschaft gehört auch rechtzeitige Planung. Nach Ostern machen sich die ersten Pilger wieder auf den Weg. Wie man sich am besten auf das Pilgern vorbereitet und wann man spätestens mit der Planung beginnen sollte, erklärt ein erfahrener Pilger im Studio.

Der „Guten Morgen Österreich“-Experte

  • Gerhard Gruber, Pilger