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Osttiroler Plente

Der Mais, vor allem Polenta, hat in der Osttiroler Küche einen hohen Stellenwert. Der Osttiroler Haubenkoch Hans Peter Sander verfeinert die Polenta mit gebratenen Äpfeln.

Dass Osttirol von jeher stark bäuerlich geprägt ist, versteht sich von selbst. Dementsprechend wurde auch die Kulinarik mitgeprägt. In früheren Zeiten konnte man beim Einkauf keine große Sprünge machen, da gab es, was am Feld angebaut wurde. Dementsprechend hat der Mais einen hohen Stellenwert in der Osttiroler Küche und das vor allem in Form von Polenta, die hier aber anders heißt. Plenten wird sie in Osttirol genannt - heute verfeinert sie für uns Haubenkoch Hans Peter Sander mit gebratenen Äpfeln

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Hans Peter Sander

Und so gelingts

Das Rezept kann kaum einfacher sein. Die Osttiroler Plente kommt in heißes gesalzenes Wasser und wird mit Lorbeerblättern und einer Prise Muskatnuss verfeinert.

Plente als Beilage oder Vorspeise

Früher war die Plente ein Armeleute-Essen, heute schätzt es der Gourmet. Geschälte Äpfel werden in etwas Bauernbutter geschwenkt. Sie bilden die süße Ergänzung zur Plente von damals. Nach 15 Minuten ist es so weit, die Osttiroler Plente kann als Vorspeise oder Beilage genossen werden.

Zutaten für die Osttiroler Plente

1 lt Wasser
150 Gramm grobe Polenta
etwas Salz
2 Stück Lorbeerblatt
Muskatnuss
Apfelspalten

Wasser aufkochen und salzen. Polenta vorsichtig einfüllen und unter ständigem Rühren kochen, nicht zu lange damit sie nicht anbrennt ca. 20 Minuten, Lorbeerblätter beigeben und etwas Muskatnuss aufreiben. Kurz vor Beendigung der Kochzeit die Apfelspalten in etwas Butter oder Butterschmalz schwenken und zu der fertigen Polenta dazugeben, garnieren und servieren.