Die Comedy Millionenshow

Zum ersten Mal stellten ausschließlich österreichische Kabarettisten bei Armin Assinger ihr Wissen auf eine pointiert-witzige Probe und versuchten, für einen guten Zweck bis zu 15 Fragen zu beantworten. Und so ließen neben Sigrid Hauser auch Gerold Rudle, Herbert Steinböck und Klaus Eberhartinger die Köpfe rauchen.

Sigrid Hauser, Klaus Eberhartinger (ORF)

Quizzen für den guten Zweck

Armin Assinger über seine Gäste: „Von unseren Comedians ist ja keiner auf den Mund gefallen, und ich freue mich schon auf so manche kreative Lösungsansätze. Ziel ist natürlich, unser Publikum gut zu unterhalten und möglichst viel Geld für den guten Zweck zu erspielen.“

Jeder der Comedians hat sich im Vorfeld für ein wohltätiges Projekt entschieden, dem das erspielte Geld zugutekommt. Als Unterstützung stehen wie gewohnt der 50:50-Joker, die Frage an das Publikum und der Telefonjoker zur Verfügung.

Armin Assinger, Klaus Eberhartinger (ORF)

Spieltrieb, auf Nummer sicher und verschwundenes Allgemeinwissen

Sigrid Hauser spielt für die Aktion Künstler helfen Künstlern und das Hilde-Wagener-Heim. Besonders vorbereitet hat sich Hauser nicht: „Ich hatte zwar im Urlaub ein 'Millionenshow'-Spiel für den PC mit, aber die CD-ROM war mit meinem Computer nicht kompatibel. Ich habe einen sehr ausgeprägten Spieltrieb und mein Ziel ist auf jeden Fall die Höchstsumme – ich will schon richtig viel Geld für mein Projekt erspielen.“ Eher auf Nummer sicher geht Klaus Eberhartinger, der für AMREF (African Medical Research Foundation) spielt: „Da es ja nicht um mein eigenes Geld geht, zocke ich sicher nur bei den Gewinnstufen.“ Über sein Allgemeinwissen berichtet Eberhartinger: „Ich war zwar ein sehr guter Schüler, aber was man jahrzehntelang nicht gebraucht hat, ist dann halt irgendwann einfach weg.“ „Eher freudig erregt als nervös“ ist Herbert Steinböck, der ein Jugendprojekt der Freiwilligen Feuerwehr St. Andrä-Wördern unterstützt, vor der Show: „Ich wollte einfach etwas unterstützen, zu dem ich selber einen Bezug habe.“ Über seine Vorbereitungen erzählt Steinböck: „Ich habe zwar in letzter Zeit mehr die Zeitungen gelesen, aber ich glaube, dass es keinen Sinn hat, sich da groß vorzubereiten.“ Als „Spielemensch“ bezeichnet sich Gerold Rudle: „Ich spiele einfach gern und mag auch Trivial Pursuit wahnsinnig gern.“ Seinen Gewinn stellt er Global Family, die Urlaube für Menschen in Not organisieren, zur Verfügung: „Da sich diese Organisation über jeden Euro freut und es hier nicht um mich geht, werde ich sicher nicht zocken.“