Die preisgekrönte Krimiserie hat sich seit ihrem Start im Jahre 2002 eine treue Fangemeinde auf der ganzen Welt erobert und wurde mit insgesamt sieben Emmys (darunter Bester Titelsong "It's a jungle out there" von Randy Newman) ausgezeichnet. Die letzte Folge der Serie (Staffel VIII) lief in den USA am 4. Dezember 2009. Hauptdarsteller und Ko-Produzent der Serie Tony Shalhoub wurde insgesamt sieben Mal für einen Emmy als Bester Darsteller nominiert und durfte die begehrte Flügeldame drei Mal (2003 und 2005 und 2006) mit nach Hause nehmen. Außerdem erhielt er bei insgesamt fünf Nominierungen einen Golden Globe als Bester Hauptdarsteller im Jahre 2003.
Monk hat einen neuen Psychiater
In der siebenten Staffel wird erstmals Monks neuer Psychiater Dr. Neven Bell, dargestellt von Film- und TV-Veteran Hector Elizondo (li. i. Bild), vorgestellt. Nach dem plötzlichen Herztod von Schauspieler Stanley Kamel, der 45 Folgen lang Dr. Kroger in der Serie spielte, musste rasch ein adequater Ersatz gefunden werden. Hector Elizondo, der 1936 als Kind eines Basken und einer Puertoricanerin in New York auf die Welt kam, tritt regelmäßig in Filmen von Garry Marshall auf ("Pretty Woman", Golden-Globe-Nominierung für "Die Braut, die sich nicht traut") und ist auch im Fernsehen ein bekanntes Gesicht ("Chicago Hope", "Grey's Anatomy" als Callies Vater).
Emmy-Auszeichnungen auch für "Monk"-Gaststars Auch die prominenten Gaststars der Serie mischen bei den Preisverleihungen ordentlich mit: John Turturro erhielt für seine Darstellung von Monks Bruder Ambrose einen Emmy im Jahre 2004. Stanley Tucci wurde mit einem Emmy im Jahre 2007 geehrt. In Folge 1 von Staffel V "Mr. Monk mal zwei" spielt Tucci einen besessenen Method-Schauspieler, der Monk in einem Film verkörpern soll. Laurie Metcalf wurde für ihre Darstellung von Cora, einer exzentrischen Frau, die Monk glauben lässt, er wäre ihre Ehemann, mit einer Emmy-Nominierung belohnt.
Brillanter Spürsinn
Doch Monk ist auch ein genialer Ermittler, der seine Kollegen mit seinen unorthodoxen Methoden immer wieder in Erstaunen setzt. Er nimmt den Tatort mit all seinen Sinnen auf und richtet seine Antennen auf scheinbar unbedeutende Gegenstände: Die Jalousienschnur, die als Sicherung für ein Scharfschützengewehr dient, auf den Geruch des Vorhangs, die Höhe eines Stuhls, ein Photo auf einem Regal - nichts bleibt seinem Spürsinn verborgen. Mit seinem scharfen Verstand gelingt es ihm scheinbar mühelos, den Hergang der Tat exakt zu rekonstruieren.
(Sandra-Sabine Holzer) |
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