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ROBOTER MIT VIER BEINEN
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Das Team der Austrian Cubes spielt in der Small Size League - die 15 Zentimeter großen Roboter müssen vor allem mit Taktik, Beschleunigung und Genauigkeit punkten. |
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 Christoph Lueginger, Inst. f. Elektronik, TU Graz: „Wir sehen den untersten Teil des Roboters, die Mechanik. Wichtig ist das Fahrwerk. Wir haben vier Räder in Form von einem omnidirektionalen Fahrwerk. Das hat die Eigenschaft, dass wir in alle Richtungen gleichzeitig fahren können. Wir können uns drehen um die eigene Achse, nach vorne fahren, seitlich fahren
und die Bewegung kombinieren. Das ist wichtig, wenn man sich
schnell am Spielfeld bewegen will.“
In der "Small Size Robot League" treten zwei Teams mit je fünf Robotern gegeneinander an - nach den üblichen Fußballregeln. Das heißt: es gilt die Abseitsregel, Fouls werden gepfiffen - und es gibt einen Schiedsrichter.
„Der nächste wichtige Teil ist die Dribblerwalze. Wir können damit den Ball annehmen und in eine Rotation versetzen. Sodass wir den Ball nicht verlieren. Der Gegner hat keine Möglichkeit, den Ball wegzunehmen. Und bei Unebenheiten im Boden verliert man den Ball nicht. Der dritte wichtige Teil zum Passen, Flanken und um Tore zu schießen, ist unser Kicker. Er wird ausgefahren. Der Ball wird mit einem Elektromagneten angesteuert und gekickt.“ |
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 Die Cubes erreichen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 27 km/h - kontrollierbar sind sie allerdings nur bis 14 km/h. Aus mehr als 400 Einzelteilen haben die Wiener und Grazer TU-Studenten ihre Cubes zusammengebaut.
Nicht nur Mechanik und Elektronik müssen zusammenpassen - die Cubes müssen ja letztendlich Fußball spielen und wissen, was und wo ein Tor, ein Ball oder Gegner ist. Dazu verhilft die "artificial intelligence - die künstliche Intelligenz".
Marko Locher, Informatiker, FH Technikum Wien: „Die Software des Small-Size-League-Team besteht aus zwei Komponenten. Die Bilderkennung ist dafür zuständig, dass die Roboter am Spielfeld erkannt werden. Dass ich die Mittellinie erkenne. Und auf der anderen Seite die künstlichen Intelligenz, die sich aufgrund der Daten der Bilderkennung Strategien überlegt. Sie kommuniziert den Robotern diese Strategien.“
Die Roboter selbst haben keine Kamera installiert, eine Zentralkamera hängt über dem Spielfeld an der Decke und ist mit dem Zentralcomputer, also dem "Hirn" der Mannschaft verknüpft. Die Bilder müssen in Millisekundenbruchteilen geschickt, entzerrt, erkannt, verarbeitet und interpretiert werden.
Bei der künstlichen Intelligenz gibt es jedes Jahr Verbesserungen. Es gibt neue Möglichkeiten, wie sich die Strategien umsetzen lassen. Und wie die Strategien ausgewählt werden. Sehr viele Teams setzen jetzt den Hochschuss ein. Bei der Passannahme oder überhaupt beim Passen gibt es großes Verbesserungspotential.“ |
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 Die Spielzüge sind schon ansehnlich und professionell, auch die Schussvorrichtung wurde von den Studenten selbst entwickelt. Mit Hilfe von Highspeedkameras wurden die Flugkurven der Bälle analysiert und optimiert. Die Roboter erlernen das Passen durch ständiges Üben, dank künstlicher Intelligenz merken sie sich ihre Fortschritte.
Walter Craffonara, Inst. f. Elektronik, TU Graz: „Wir müssen die Regelung der Motoren verbessern. Wir müssen die Motoren schneller beschleunigen. Damit wir mehr Kraft aufbringen auf die Motoren. Das werden wir sicher in den nächsten Tagen machen. Wir werden das schaffen und in Graz sicher ein tolles Spiel abliefern.“
Was sie auch haben, trotzdem reichte es heuer nicht zum Einzug in die Finalphase: die Cubes sind ausgeschieden. |
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