Nach-Ruf: Zum Tod von Wilfried

Eine wichtige Stimme des Austropop ist verklungen
Zwischen seinen ersten Hits "Ziwui ziwui" und "Mary oh Mary" und seiner letzten CD "Gut Lack" hat Wilfried 44 Jahre Austropop-Geschichte mitgeschrieben. Vergangenen Sonntag ist er gestorben.

(c) ORF

1950 als Wilfried Scheutz in Bad Goisern in Oberösterreich geboren, gilt der Sänger mit der markigen Stimme als einer der ersten Vertreter des Austropop. Er selbst hat diesen Begriff gern als 'Schublade' abgetan und sich nicht festlegen lassen, weder auf ein musikalisches noch überhaupt auf ein künstlerisches Genre. Neben der Musik hat er auch die Schauspielerei – und später die Gastronomie – mit der ihm eigenen Leidenschaft betrieben.

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Von seinen ersten Hits über Klassiker wie "Highdelbeeren" oder "Lauf Hase lauf", über den viel-lamentierten letzten Platz beim Eurovisions Song Contest 1988 bis zur Gründung der a capella Formation 4Xang, und der musikalischen Zusammenarbeit mit seinem Sohn Hanibal bis hin zu seinem letzten Album spannt sich die bewegte und authentische Laufbahn eines ur-österreichischen Musikers und Vollblut-Performers.

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Am vergangenen Sonntag ist Wilfried Scheutz seinem Krebsleiden erlegen.

Der kulturMontag mit einem Nachruf.

TV-Beitrag: Dietmar Petschl

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