Wien, Wien nur du allein

Die Kulturbaustellen der Hauptstadt
"Mein Herz und mein Sinn schwärmt stets nur für Wien", heißt es in dem 1912 komponierten Wiener-Lied Klassiker von Komponist Rudolf Sieczyński.

Die Metropole an der Donau ist im Vorjahr bereits zum achten Mal in Folge zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt worden und das liegt sicher auch an ihrem reichen Kulturangebot.

2006 (c) APA-FOTO: GUENTER R. ARTINGER

Andreas Mailath-Pokorny zieht seit 2001 als Kulturstadtrat die Fäden in künstlerischen Belangen. Kultur ist für ihn ein gewichtiger Teil der DNA dieser Stadt.

Stolz ist der 58-Jährige auf Großprojekte wie die Wiener Theaterreform 2003, die Etablierung und Bespielung des beliebten Museums Quartiers sowie die Ausgliederung der Museen der Stadt Wien ab 2001 – und wohl auch darauf, das Kulturbudget der Stadt im Laufe der Jahre um satte 50% gesteigert zu haben.

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Allerdings ist das Budget – mit rund 203 Millionen Euro immer noch das höchste aller Bundesländer – 2016 erstmals wieder gesunken. Und so sehr Mailath-Pokornys Amtszeit noch zu Beginn von vielen Neuerungen und Reformen geprägt war, heißt es in den letzten Jahren doch immer wieder: bitte warten.

Personal-Entscheidungen wie die Suche nach dem neuen Chef des Theaters an der Wien oder der Viennale-Nachfolge sind nun zwar endlich gefallen, doch der Spatenstich für das neue Wien Museum am Karlsplatz wurde erneut aufgeschoben ebenso wie die längst fällige Sanierung des Volks- und des Raimundtheaters.

(c)( APA-FOTO: HERBERT PFARRHOFER

Welche Kulturbaustellen sind noch offen, welche Projekte für die Zukunft stehen in der Warteschleife? Wie beurteilen Kunst- & Kulturschaffende die Lage in Wien? Und welchen Stellenwert hat Kultur für Wiens zukünftigen Bürgermeister?

Der kulturMontag zieht Résumé.
Andreas Mailath-Pokorny ist live zu Gast im Studio

TV-Beitrag: Stefanie Simpkins

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