Schlurf - Im Swing gegen den Gleichschritt

Die Dokumentation erteilt jenen das Wort, die - obgleich als Jugendbewegung von den Nazis verfolgt - später niemals als NS-Opfer anerkannt wurden, für deren Geschichte sich bisher nur ein kleiner Kreis von Fachleuten interessiert hat und deren Name auch heute noch - Jahrzehnte nach Ende der Naziherrschaft - ein Schimpfwort geblieben ist.

Geschichte einer vergessenen Rebellion

Der Film ist keine "Geschichts-Dokumentation" im klassischen Sinn, eher ein "historischer Krimi", in dem die Frage nach geschichtlichen Kontinuitäten gestellt wird, nach dem Fortwirken von "längst Vergangenem" in der Gegenwart.

(c)ORF

Es geht um Fragen, die damals so aktuell waren wie heute: Was passiert, wenn man jungen Menschen ihre Musik nimmt, wenn man ihre Tänze verbietet, ihren Lebensstil kriminalisiert und ihre Kultur als staatsfeindlich brandmarkt?
(Im Bild: "Fatima Spar & The Freedom Fries" in der Rolle einer illegalen Swing-Band)

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Swing unterm österreichischen Hakenkreuz

Die Musik der Schlurfs

"Schlurf - Im Swing gegen den Gleichschritt" ist eine Koproduktion von ORF, 3sat, WDR und epo-film mit Unterstützung des Filmfonds Wien, des Fernsehfonds Austria, des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur und des Amtes der Niederösterreichischen Landesregierung.