Vom Glück im Unglück

Josef Hader & sein neuer Film "Arthur & Claire"
Zu seinem 56. Geburtstag Mitte Februar schenkt der populäre Künstler sich und dem Publikum eine kammerspielartige Tragikomödie.

Wilde Maus (c) Petro Domenigg FILMSTILLS.AT

Erst im Dezember 2017 war Josef Hader für seine Rolle als Stefan Zweig in dem Film "Vor der Morgenröte" als bester Hauptdarsteller für den europäischen Filmpreis nominiert worden. Mit seinem Regiedebüt "Wilde Maus" landete er einen regelrechten Kassenschlager - es war Österreichs erfolgreichster Film im vergangenen Kinojahr - und dazwischen punktet er landauf landab mit seinem beliebten Kabarettprogramm oder brilliert im heimischen TV. Hader ist fleißig, vielseitig und famos.

(c) Arthur & Claire

In "Arthur & Claire" spielt der Publikumsliebling einen Krebspatienten, der seinem Leben in einer Amsterdamer Sterbeklinik ein Ende setzen will. In seinem Hotel trifft er auf eine junge Frau, die sich auf ihren eigenen Suizid vorbereiten will. Die beiden grundverschiedenen Menschen verbringen eine ganze Nacht damit, sich gegenseitig zu beweisen, wie lebenswert das Leben doch eigentlich ist. Ihrer beider Angst vor dem Leben trifft auf ihre Angst vor dem Tod.

Der Film "Arthur & Claire" ist nach dem gleichnamigen Theaterstück des Vorarlberger Autors Stefan Vögel entstanden. Josef Hader hat mit Regisseur Miguel Alexandre an dessen Drehbuch zu dieser schwarzhumorigen Geschichte gearbeitet und Hannah Hoekstra, der Shooting-Star der letzten Berlinale spielt an seiner Seite die lebensmüde junge Frau.

Der kulturMontag hat Josef Hader zum Interview gebeten.


TV-Beitrag: Martina Rényi

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