Selbst-Behauptung: Frauen in der Kunst

Auf dem Weg durch die gläserne Decke
"Solange ich hier bin, wird keine Frau Regie führen."

(c) ORF

Diesen Satz eines Lehrenden hat Käthe Kratz als erste weibliche Studentin der Wiener Filmakademie vor mehr als 40 Jahren zu hören bekommen.

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Nicht zuletzt ihrer Generation mit prominenten Vertreterinnen wie Valie Export verdanken es Künstlerinnen von heute, dass solche Sätze nicht mehr ungestraft ausgesprochen werden dürfen.

Aber: die berühmte gläserne Decke für Künstlerinnen in verschiedenen Genres gibt es nach wie vor. Wie sie damit umgehen zeigt der kulturMontag anhand dreier höchst unterschiedlicher Künstlerinnen: Performance-Künstlerin Barbis Ruder, Künstlerin Marlene Hausegger und Filmemacherin Kurdwin Ayub. Jede hat ihre eigene Art von Feminismus – jede lebt ihn anders: aber die feministische Grundhaltung ist ihnen allen selbstverständlich.

TV-Beitrag: Petra Erdmann, Barbara Pichler-Hausegger

TV-Tipp 5. März 2017

Regisseurin Käthe Kratz stellt in ihrem Film "Vielleicht habe ich Glück gehabt" einzelne Emigrantenschicksale unkommentiert nebeneinander und zeigt irritierende Parallelen auf.

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