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Schock und Provokation
"Malen Sie doch lieber mit Kindern", riet ihr der Professor den Beruf der Kunsterzieherin an, weil er sie für zu schwach hielt, sich am freien Markt zu behaupten. Was Elke Krystufek Arnulf Rainer als Replik anbot, muss Eindruck hinterlassen haben: Umrahmt von eigenen Kinderfotos, rohem Fleisch und verstümmelten Puppen rezitierte sie Texte zu Kindsmord.
Elke Krystufek hat nachhaltig bewiesen, dass sie eine starke Frau ist. Seit den frühen 90er-Jahren gilt sie als internationaler Kunststar. Schock und Provokation sind ihre Stilmittel, mit denen sie ihre Kunst in einen durchaus politischen Kontext stellt.
Statement zu Genderfragen
Dem Publikum fährt sie mit viel nackter Haut ins Gesicht – ihr Statement zu Genderfragen und der Befindlichkeit unserer Gesellschaft. Ihre textilfreien Selbstbespiegelungen sind letztlich auch ein Mittel, sich selbst zu ikonisieren. |