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"Mörder, Mörder!" skandierten Demonstranten, als Wladimir Putin zum Treffen mit Kanzlerin Merkel in Deutschland eintraf. Umgehend verurteilte der Kreml-Chef das "abscheuliche Verbrechen" an einer seiner schärfsten Kritikerinnen, der ermordeten Menschenrechtsaktivistin Anna Politkowskaja. Fast im selben Atemzug spielte er deren Wirken an den Rand der Bedeutungslosigkeit herunter.
Dies wiederum brachte die Journalistin Elena Tregubova, selbst eine unerbittliche Putin-Kritikerin, zum Schäumen.
Die Frau hat allen Grund zur Rage, entging sie doch selbst nur knapp demselben Schicksal wie ihre tote Mitstreiterin.
Tregubovas Kreml-kritische Berichterstattung wurde mit einer Bombe quittiert, die sie vor ihrer Wohnungstür vorfand.
"Treffpunkt Kultur" stellt das Buch vor und bittet Elena Tregubova zum Interview. |