Grenz-Wertig: Das Militärregime in Myanmar

Zwei Dokumentarfilme über den Alptraum Burma
Auch wenn Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi nach den Scheinwahlen in Myanmar nicht mehr unter Hausarrest steht, der Alptraum im ehemaligen Burma geht weiter.

Das grenzwertige Militärregime brennt Dörfer nieder, vermint ganze Landstriche, vertreibt, misshandelt und mordet. 2008 wird Burmas bekanntester Komödiant "Zarganar" Maung Thura zu 59 Jahren Gefängnis verurteilt, sein Vergehen: er gab dem britischen Dokumentarfilmer Rex Bloomstein ein Interview über die niedergeschlagene "Safran-Revolution".

(c) Stadtkino

"This Prison Where I Live"

Für ihren Dokumentar-Spielfilm "This Prison Where I Live" drehen der deutsche Stand-Up Komödiant Michael Mittermeier und Bloomstein heimlich in Myanmar auf den Spuren von Zarganar. Beim Versuch, mit Freunden und Verwandten zu sprechen, stoßen sie auf ein Klima der Angst und der Furcht vor Unterdrückung.

(c) Roland Wehap

"Burma Displaced"

Der österreichische Dokumentarfilmer Roland Wehap wagte sich bereits zum zweiten Mal "undercover" in das unterdrückte Land. Für seinen neuen Film "Burma Displaced" besuchte er aber auch Flüchtlingslager in Bangladesh und Thailand und traf auf "Illegale", die als Billigarbeitskräfte ums Überleben kämpfen.

Der kultur.montag über den Alptraum Burma, Roland Wehap ist live zu Gast im Studio.

TV-Beitrag: Wolfgang Beyer