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LUXUS-PRODUKTION: "ARABELLA"

Klischees gilt es zu brechen, Vorurteile zu widerlegen:
"Arabella"
, das letzte gemeinsame Werk des kongenialen Duos Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal, gilt als lustige kleine Schwester des "Rosenkavaliers", als Flitterwerk, als Kitsch. Ein hochkarätiges Dreamteam ist nun angetreten, an der Wiener Staatsoper das Gegenteil zu beweisen.
 
Dreamteam
Maestro Franz Welser-Möst, als Nachfolger von Ioan Holender heftig im Gespräch, klopft die Partitur auf ihre Finessen ab. Sein Lieblingsregisseur, Burgstar Sven-Eric Bechtolf, bemüht sich um eine realitätsnahe Neuinszenierung.

Hinter der scheinbar leichtlebigen Wiener Ballseligkeit ortete Strauss viel Abgründiges, das Vakuum hinter der glänzenden Fassade, in dem Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu ersticken drohte.

Für beide ist "Arabella" die erste Premiere an der Staatsoper. Starbariton Thomas Hampson steht als reicher Gutsherr Mandryka auf der Bühne, in der vielleicht kompliziertesten und raffiniertesten Rolle, die Strauss für einen Mann geschrieben hat. Ihm zur Seite die Weltstars Michael Schade und Adrianne Pieczonka.
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