MERYL STREEP

Die 69-jährige Schauspiellegende ist mit nunmehr 21 Oscar-Nominierungen unumstrittene Rekordhalterin und kann auf immerhin drei gewonnene Trophäen verweisen. Zuletzt war sie im Politdrama "Die Verlegerin" in unseren Kinos, für das sie erneut für einen Oscar nominiert wurde.

EPA/THE WEINSTEIN COMPANY

2012: Oscar für "Die Eiserne Lady"

Für ihr fulminantes Porträt der ehemaligen britischen Premierministerin Margaret Thatcher durfte Meryl Streep im Jahre 2012 ihren insgesamt dritten Oscar entgegennehmen.

Sony Pictures

2010: Golden Globe und Oscarnominierung für "Julie & Julia"

Für ihre überschwengliche Darstellung der im Jahre 2004 verstorbenen Fernsehköchin Julia Childs in der Nora-Ephron-Komödie "Julie & Julia" (Bild) durfte Meryl Streep die bereits siebente (!) Weltkugel ihrer Golden-Globe-Sammlung hinzufügen. Daneben erhielt sie eine Oscarnominierung als Beste Darstellerin, musste die Trophäe aber Film-Kollegin Sandra Bullock für das Gesellschaftsdrama "The Blind Side" überlassen.

21 Nominierungen - Drei Oscars

Bereits zu Lebzeiten eine Legende, an der sich andere Kolleginnen messen, machte die Ausnahmeschauspielerin mehr durch ihre Darstellungskunst als durch Schlagzeilen in den Klatschgazetten auf sich aufmerksam. Mit nun insgesamt 21(!) Oscar-Nominierungen schlug sie damit bereits Grande Dame Katharine Hepburn (12). Drei Mal durfte sie die Goldtrophäe mit nach Hause nehmen - als Beste Nebendarstellerin für "Kramer gegen Kramer" (1980) und jeweils als Beste Hauptdarstellerin für das Holocaust-Drama "Sophies Entscheidung" (1983) und das Thatcher-Biopic "Die Eiserne Lady" (2012).

Am 22. Juni 1949 in New Jersey geboren, hat sich Meryl Streep mit ihrem legendären Talent für Akzente und ihrer hohen Verwandlungskunst zur Schauspiel-Ikone schlechthin hochgearbeitet. In Filmen wie "Die durch die Hölle gehen" (1978), "Silkwood" (1983) und dem Romantik-Klassiker "Jenseits von Afrika" (1985) hat sich diese Einschätzung immer wieder bestätigt. Aber selbst für Meryl Streep war es nicht einfach, jenseits der 40 noch Rollenangebote zu bekommen. Ausgerechnet "Dirty Harry" Clint Eastwood verhalf ihr zu einem Leinwand-Comeback in den 90ern mit der Herbstromanze "Die Brücken am Fluss". Seit 1978 ist Streep mit Don Gummer verheiratet und Mutter von vier Kindern. Im Jahre 2000 wurde sie vom französischen Kulturministerium zum Offizier des französischen "Ordre des Arts et des Lettres" ernannt.

Quelle: APA

Oscar-Nominierung für "DER TEUFEL TRÄGT PRADA" (2006)

In der Verfilmung des Bestsellers von Lauren Weisberger über "Vogue"-Chefin Anna Wintour liefert Meryl Streep als diktatorische Modeschefin eine darstellerische Tour-de-Force. Als bis an den gebleichten Haaransatz topgestylte Miranda Priestly sorgt sie unter ihren Mitarbeitern für Panikattacken und spontane Tränenausbrüche. Ihre neue Assistentin Andy (Anne Hathaway) behandelt Miranda als Leibeigene, die ihr 24 Stunden am Tag zur Verfügung stehen muss. Doch als das unscheinbare Aschenputtel von Modedirektor Stanley Tucchi zum bezaubernden Schwan umgestylt wird, beginnt eine selbstsichere Andy, ihrer tyrannischen Vorgesetzten die Stirn zu bieten...

Im Jahr 2016 brachte Streep als wohlhabende Amateur-Sängerin ihre Umgebung zur Verzweiflung in der topbesetzten Brit-Komödie "Florence Foster Jenkins" (2016).