DOK.AKTUELL
2. Österreichischer Filmpreis - 2012
DOKU ÜBER PROSTITUIERTE AUSGEZEICHNET
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Als bester Dokumentarfilm und für die beste Kamera ausgezeichnet war Michael Glawoggers "Whores' Glory", ein lebensnahes Porträt von Prostituierten in Thailand, Bangladesch und Mexiko.

So konnte Glawoggers Kameramann Wolfgang Thaler sich ebenso über eine der stufenförmigen Spiralskulpturen freuen wie der Regisseur und seine Produzenten selbst über die Auszeichnung für die beste Doku.
Glawogger - Ö Filmpreis (c) ORF
Glawogger erzählte bei der Preisverleihung von einem kürzlichen Besuch in einem DVD-Laden in Belgrad, in dem seine eigenen Filme als nicht einordenbar eingestuft gewesen seien: "Ich bin stolz, dass ich in einem Land lebe, das Filme herstellt, die man nicht einordnen kann."

Der Film war - neben "Atmen", der zweite große Gewinner des Abends und - wie alle Preisträgerfilme - vom ORF kofinanziert.
Der Österreichische Filmpreis ist am 27. Jänner 2012 zum zweiten Mal verliehen worden. Schauplatz war die Filmstadt Wien in den Rosenhügelstudios.
Österr. Filmpreis (c) ORF
ALLE PREISTRÄGER:


Bester Spielfilm: "Atmen"
Bester Dokumentarfilm: "Whores' Glory"
Beste Regie: Karl Markovics ("Atmen")
Beste Darstellerin: Ursula Strauss ("Vielleicht in einem anderen Leben")
Bester Darsteller: Thomas Schubert ("Atmen")
Bestes Drehbuch: Karl Markovics ("Atmen")
Beste Kamera: Wolfgang Thaler ("Whores' Glory")
Bestes Kostümbild: Martina List ("Mein bester Feind")
Beste Maske: Barbara Fröhlich, Michaela Oppl ("Mein bester Feind")
Beste Musik: Herbert Tucmandl ("Atmen")
Bester Schnitt: Alarich Lenz ("Atmen")
Bestes Szenenbild: Christoph Kanter ("Hexe Lilli - Die Reise nach Mandolan")
Beste Tongestaltung: Veronika Hlawatsch, Klaus Kellermann, Bernhard Maisch ("Michael")
Österreichischer Filmpreis
Festival-Erfolge für dok.filme
FIPA - Festival für Audiovisuelle Programme
FIPA (c) ORF

Gleich drei vom ORF / dok.film koproduzierte Dokumentarfilme sind beim Internationalen Festival für Audiovisuelle Programme - FIPA vertreten.

Das renommierte französische Festival feiert im kommenden Jahr seine 25. Ausgabe und findet vom 23. bis 29. Januar 2012 in Biarritz statt.
GAS MONOPOLY
Gas Monopoly (c) ORF

Der Dokumentarfilm ist zum FIPA Festival nach Biarritz eingeladen. Er wird in der Kategorie "Aspects of European Production" außerhalb des Wettbewerbs gezeigt. Der Film von Martin Leidenfrost nach einer Idee von Markus Fischer stellt die Frage, woher wir das Gas nehmen, das wir so dringend brauchen.

Am 20.11.2011 hat dok.film den Film in seiner Sendereihe am Sonntag-Abend ausgestrahlt. mehr ...
LOGIN 2 LIFE
Login 2 Life (c) ORF

Der Film von Regisseur Daniel Moshel nimmt in der Sektion "Creative Documentaries"am offiziellen Wettbewerb teil.

Im Film geht es um das Leben im "Cyberspace". Mehr als 50 Millionen Menschen bewegen sich täglich in virtuellen Welten. Für viele ist es nicht ihr zweites, sondern ihr erstes Leben: Der Film begleitet zwei Menschen, die sich im synthetischen Raum verwirklichen. Sie erleben dort das, was ihnen in der Realität aufgrund von Krankheit oder Behinderung verwehrt ist.
IBIZA ABENDLAND
Ibiza Abendland (c) ORF Thimfilm

Auch Günter Schwaigers Musikdoku "Ibiza Abendland" ist für das FIPA-Programm ausgewählt und ist in der Kategorie "Aspects of European Production" außerhalb des Wettbewerbs zu sehen. Der Film war schon beim Dokumentarfilm-Festival IDFA und beim Montreal Film Festival zu sehen!

Über 9 Kurzporträts von internationalen DJs, Musikern, Promotern und Clubbesitzern nähert sich der Film der komplexen Freizeitindustrie der berühmt berüchtigten Partyinsel Ibiza. Günther Schweiger sieht Ibiza als "intensive Mischung von Natur, Spiritualität, Erotik, Ritus, Kunst und Business". Schwaiger wurde mit "Hafners Paradies", dem Porträt eines SS Offiziers international bekannt.

Alle drei Filme sind Teil der dok.film-Sendereihe.
FIPA Biarriz
art.genossen-Doku ausgezeichnet
"SINGING FOR LIFE" bei PRIX ITALIA 2011 ausgezeichnet
Barbara Weissenbeck (c) ORF - filmwerkstatt

Barbara Weissenbecks "art.genossen"-Dokumentation
"Singing for Life" hat beim renommierten Prix Italia 2011 den "Special Prize for Programs that Effect Social Change" erhalten.

Der Film über drei Opernsänger aus den Townships vonKapstadt hat die Jury wegen seiner positiven Erzählweise beeindruckt.
Barbara Weissenbeck (c) Prix Italia 2011
"Ein schöner Erfolg, der beweist, dass Filme mit sozialem Engagement auch beim Kulturpublikum auf großes Interesse stoßen. Ich gratuliere dem Team des Films sehr herzlich", so ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl.

Im ORF war der Film 2010 wenige Tage vor dem offiziellen Start der Fußball-WM 2010 im Rahmen eines "Kulturmontag spezial: Südafrika" zu sehen.
Offizielle Website zum Film "Singing for Life
Das Buch zum dok.film
"IM SWING GEGEN DEN GLEICHSCHRITT"
(c) Residenz Verlag

In der dok.film-Sendereihe feierte die Spieldokumentation von Monica Ladurner und Wolfgang Beyer ihre Premiere. Es war der Auftakt zu einer langen Reihe von Ausstrahlungen, Festival-Terminen und Auszeichnungen in ganz Europa.

Ein Film über Jugendliche, die sich auch unter der Nazidiktatur nicht beugen wollten, den Dienst in der HJ verweigerten, "Feindsender" hörten und auch ihrer Begeisterung für Swing und Jazz trotz immer härter werdender Repressionen nicht abschworen. mehr ...

Im Residenz-Verlag ist jetzt - von Wolfgang Beyer und Monica Ladurner - das gleichnamige Buch zum Film erschienen.
"Im Swing gegen den Gleichschritt"

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